Sieg der Vernunft

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Sieg der Vernunft

Kühle Rechner kommen weiter, nicht nur am Steuer, sondern auch bei der Steuererklärung. Der Seat Leon TGI bietet die Wahl: hohe Reichweite oder niedrige Kilometerkosten.

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Lang stiefmütterlich behandelt, legten mit Erdgas betriebene Fahrzeuge in den ersten Monaten des Jahres in der österreichischen Neuzulassungsstatistik einen regelrechten Höhenflug hin, der sich besonders als Wachstumsrate (circa 265 Prozent im Vorjahresvergleich) imposant anhört. In Stückzahlen relativiert sich die Begeisterung zwar ein wenig, eine Steigerung von 54 auf 197 Stück in drei Monaten ist aber auch nicht zu verachten. Die Rede ist hier von bivalenten Autos, bei denen ein ausgewachsener Benzintank die Reichweitenangst nimmt.


CNG im Trend

So hat man auch im von uns gefahrenen Leon ST TGI dank 50-Liter-Benzintank die Wahl, ob der althergebrachte Flüssigtreibstoff die Reichweite weit über die 1.000-Kilometer-Marke hinaus erweitert oder ob man die volle Kostenersparnis mitnimmt und ca. 300 Kilometer um die 15 Euro fährt, die eine Gasfüllung kostet. (Um 20 Prozent günstiger als der Landesrest fahren Tiroler, bei denen kostet das Kilogramm Erdgas nur 0,80 Euro.) Unser Testverbrauch pendelte sich folgerichtig auf weniger als 5 kg/100 km ein.

Hat man sich einmal für ein CNG-Auto entschieden, ist es sowohl ökologisch als auch ökonomisch günstiger, so viel wie möglich mit Gas zu fahren. Es schlägt in Sachen Feinstaub und Emissionen Benziner wie Diesel, mit Biogas ist völlig klimaneutrales Fahren drin. In "power-to-gas"-Anlagen lässt sich CNG sogar ausÖkostrom herstellen. Nicht umsonst stellten am Wiener Motorensymposium im Mai mehrere Hersteller neue Erdgas-Triebwerke vor.


Für Rechner "all-inclusive"

Dass sich der höhere Anschaffungspreis (der sich in etwa an den Tarifen für Dieselmodelle orientiert) im Betrieb erst einmal amortisieren muss, macht den geräumigen Kompakt-Kombi vor allem als Firmenfahrzeug interessant. Umso mehr, als Seat Firmenkunden derzeit ein "All-inclusive-Paket" anbietet, das Finanzierung, Versicherung, Wartung sowie fünf Jahre Herstellergarantie beinhaltet. Die Finanzierung übernimmt dabei die Porsche Bank, als "Wartung" gelten sämtliche Servicearbeiten gemäß Herstellervorgaben, Pickerl-Überprüfungen sowie Verschleißreparaturen.

Ganz oder gar nicht

Ganz oder gar nicht

INSTADRIVE-Gründer Philipp Halla gilt als Vorreiter in der österreichischen E-Mobilitätsbranche. Wir trafen ihn zum Gespräch über träge Car-Policy-Regelungen, Kostenvorteile von Elektroautos und E-Autos für Mitarbeiter, die eigentlich keinen Anspruch auf ein Firmenfahrzeug hätten.

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