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Licht am Anfang des Tunnels

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Der jahrelange Stillstand hat endlich ein Ende, das Bundesverwaltungsgericht hat nun entschieden, dass der Bau des Lobautunnels unter Auflagen genehmigungsfähig ist.

Seit mittlerweile fast zehn Jahren wird um einen wichtigen Verkehrsabschnitt zur Umfahrung Wiens gepokert, die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) wurde bereits im Jahr 2009 gestartet. Immer wieder legten sich die Gegner quer und versuchten alles, damit das Tunnelprojekt durch die Lobau verhindert wird. Allen voran Wiens grüne Vizebürgermeistern Maria Vassilakou, für viele seit Langem ein rotes Tuch. Sie werde auch nach der Entscheidung alles tun, um den Tunnel zu verhindern und nennt das Projekt ein Milliardengrab für die Steuerzahler. Als Reaktion fordert sie jetzt eine City-Maut für Pendler nach Wien. Bleibt zu hoffen, dass sich der neue Bürgermeister Michael Ludwig gegen diese fragwürdigen Ideen stellt.

Entlastung von Tangente, Donaustadt und Marchfeld

Zurück zum Lobau-Tunnel. Bereits 2019 soll der Bau begonnen werden, die Kosten beziffert die ASFINAG mit 1,9 Milliarden Euro. Ist das Projekt fertiggestellt, wird der sogenannte Regionen-Ring rund um Wien geschlossen sein. Die Wiener Außenringschnellstraße S1 wird dann vom Knoten Schwechat weg mit dem Knoten Süßenbrunn (von dort zweigt die S2 in Richtung Tangente ab) verbunden. Das Teilstück hat eine Länge von insgesamt 19 Kilometern. Während Vassilakou von Verkehrsbelastungen für Wien spricht, wird laut Ansicht der ASFINAG sowohl die Tangente als auch die Donaustadt sowie das Marchfeldentlastet. "Bestmöglicher Schutz von Mensch und Umwelt in der Bau-und Betriebsphase der S1 waren die Grundlage für sämtliche Planungen. Das bestätigt uns jetzt auch der positive Ausgang der UVP", betont Mag. Karin Zipperer, Vorstandsdirektorin der ASFINAG.

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