Jagd auf den Jimny

Printer
Jagd auf den Jimny
(c): Christian Houdek

Der neue Suzuki Jimny zählt aktuell zu den begehrtesten Fahrzeugen, vor allem - aber nicht nur - die Jägerschaft wartet sehnsüchtig auf die Auslieferung.

Advertisement

Dass der Suzuki Jimny begehrt ist, das beweist allein die Lieferfrist. Wer jetzt bestellt, bekommt seinen Jimny erst im Juni 2020! Das liegt vermutlich auch daran, dass derzeit fast jeder Jäger im Lande scharf auf den Japaner ist. Schließlich gibt es im Unterholz wohl kaum ein besseres Auto, das hat schon der Vorgänger unter Beweis gestellt. Wie groß die Begehrlichkeiten tatsächlich sind, konnten wir kürzlich beim Tanken feststellen. Unseren Suzi erspähend, macht der Mann auf der Stelle kehrt und pirschte sich an unser Testauto heran. Daraus folgte ein halbstündiges Gespräch mit dem sympathischen Jägersmann, der gleich drei Jimny bestellt hat und den Liefertermin im Oktober nur zu gerne vorverlegen würde.

Eine Wucht im Gelände

Er konnte sich gar nicht sattsehen am schlichten, aber dennoch gelungenen Design, gäbe es ein Schiebedach und eine Alternative zur rechts angeschlagenen Heckklappe, das Glück wäre vollkommen. Als Nichtjäger haben wir aber auch so jede Menge Spaß mit unserem Dauertester, so es nicht grade gilt, Langstrecken unter die kleinen Räder zu nehmen. Auf der Autobahn fühlt sich der Viersitzer nicht ganz so wohl, dafür - muss man zu seiner Ehrenrettung sagen - wurde er aber auch nicht konstruiert. Je unwirtlicher der Weg, je enger der Pfad, desto souveräner wird die Fahrt. Und wenn's ins richtige Gelände geht, dann schaltet man den Allrad zu, legt die Untersetzung ein und sitzt in einer echten Arbeitsmaschine.

Erstaunliche Ausstattung

Dass es sich hier um ein Auto wie ein Schweizer Messer handelt, zeigt die umfangreiche Ausstattung, die auch Onroad zu gefallen weiß. Navi samt Smartphone-Anbindung mittels Apple CarPlay oder Android Auto, Tempomat und Klimaautomatik zeigen, dass das Auto wirklich up to date ist. Vier Personen finden gut Platz im Jimny, allerdings ist der Kofferraum dann so gut wie nicht mehr vorhanden. Klappt man die Rücksitzlehne um, ändert sich das aber. Der 1,5-Liter-Motor mit 102 PS ist spritziger als gedacht, auf eine Beschleunigungsangabe hat Suzuki aber trotzdem verzichtet. Das Getriebe ist exakt und knackig zu schalten, vor allem Überland würde man sich aber einen sechsten Gang wünschen, um Verbrauch und Geräuschkulisse zusenken. Aktuell - nach 6.260 gefahrenen Testkilometern - liegt der Schnittverbrauch bei 7,3 Litern und damit gar nicht weit entfernt von den werksseitig angegebenen 6,8 Litern. Das nächste Dauertest-Update folgt in der FLOTTE 07-08/2019.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren, können Sie unsere RICHTLINIEN FÜR DATENSCHUTZ UND VERWENDUNG VON COOKIES aufrufen.

OK