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Mercedes-Benz Vito: Kasten mit Grip

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Mercedes-Benz Vito: Kasten mit Grip

Im kilometerreichen Kurztest musste sich der Mercedes-Benz Vito 114 DCI 4x4 beweisen. Die Kombi aus vernünftiger Leistung und traktionsstarkem Antrieb fiel besonders positiv auf.

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Die "Lange Version" ist beim Vito quasi die goldene Mitte. Erst recht, wenn der 5,14 Meter lange Kastenwagen von dem 136 PS starken Vierzylinder-Diesel angetrieben wird und mit Allradantrieb ausgerüstet ist. Damit liegt er nämlich auch leistungstechnisch im güldenen Schnitt der Modellpalette, die bis 190 Diesel-PS reicht. Mit 6,0 Kubikmeter Laderaum, der im Fall des Testwagens mit einem optionalen Holzboden sowie Fenstern in der Heckklappe und der seitlichen Schiebetür ausgestattet war, bietet er eine verlässliche Alternative für alle jene Kastenwagen-Interessierte, die ihr Einsatzgebiet zwischen Stadt, Land und Einöde abgesteckt haben. In dieser Sphäre ist nämlich in puncto Straßenbeschaffenheit und Wettereinfluss alles möglich - 4x4-Antrieb garantiert hier größtmögliche Verlässlichkeit auf allen Wegen.

Vor allem weil der Vito im Vergleich zur direkten Konkurrenz niedriger baut, de facto also nur 1,91 Meter hoch ist, schafft er auch in der Stadt die Einfahrt in Parkhäuser, die eben unterhalb der für Transporter kritischen Marke von 2,10 Metern liegt. Weiterer Vorteil der niedrigeren Dachhöhe ist der Spritverbrauch. Auch logisch, denn wenn die Stirnfläche bei Autobahntempo um einen Quadratmeter kleiner ist, tut sich der Murl deutlich leichter. In sieben Tagen haben wir über 1.600 Kilometer zurückgelegt, sind vom östlichsten ins westlichste Bundesland gefahren - und wieder zurück. Klar: Viele Meter haben wir dabei auf dem Highway gemacht, dennoch sind wir auch durch den kurvenreichen Bregenzerwald, über die gepflasterte Wiener Höhenstraße, geschotterte oberösterreichische Feldwege und deutsche Autobahnen ohne Tempolimit gefahren.

Vernünftig auch beim Verbrauch

Fest steht: All das beherrscht der Mercedes-Transporter ziemlich perfekt. Auf der Autobahn könnte zwar die Fahrerraumdämmung etwas besser und in der Stadt der Wendekreis (12,9 Meter) ein Alzerl kleiner sein, aber die 136 PS und die Siebengang-Automatik spielen ein harmonisch abgestimmtes Duett aus niedrigen Touren beim Fahren und schneller Beschleunigung beim Ampelstart. Am Ende zeigte der Bordcomputer 7,8 Liter Durchschnittsverbrauch an, das kann sich gerade in Verbindung mit dem hohen Autobahnanteil und Allradantrieb wirklich sehen lassen. Ebenso top: Die Rundumsicht ist dank der optionalen Seiten- und Heckscheiben ziemlich gut, eine Rückfahrkamera oder einen Tot-Winkelwarner haben wir dank dieser Schulter-Blick-Tauglichkeit nicht wirklich vermisst.

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