Fifty Shades of Grey

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Fifty Shades of Grey
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Leasing-Silber, Flotte(s)-Grau und Dienstauto-Weiß: Die heimischen Autos sind lackiert wie die Straßen, auf denen sie fahren. 2018 waren 76 Prozent aller Neuzulassungen schwarz, weiß oder grau beziehungsweise silber lackiert.

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Fest steht: Bunt ist der Fahrzeugmarkt in Österreich nicht. Denn wie der Auto-Datenspezialist Eurotax ausgewertet hat, sind exakt 76 Prozent und damit mehr als drei Viertel der 2018 neu zugelassenen Fahrzeuge schwarz (20 Prozent), weiß (24 Prozent) oder grau beziehungsweise silber (32 Prozent).

Diese Präferenzen sind im übrigen äußerst stabil, wie der Vergleich zeigt. So waren auch 2016 mehr als drei Viertel (77 Prozent) der neu zugelassenen Fahrzeuge so lackiert. Audi bringt dabei fast 40 Prozent seiner Autos in Schwarz und VW 30 aller verkauften Wagen in Weiß auf die heimischen Straßen. Führend bei Neuzulassungen in Weiß ist Smart mit 39 Prozent. Dennoch: Inmitten der Tristesse gibt es auch bunte Flecken auf Österreichs Straßen. Beliebt ist dabei vor allem Blau (Gesamtmarktanteil zehn Prozent) und Rot (acht). Braun (drei), Gelb, Grün und Orange (je ein Prozent) hingegen sind eher die Ausnahme.

Farbenfrohe Dacia-Käufer Überraschend wird's dann bei den Marken: Bentley, DS und Nissan – sonst frei von Gemeinsamkeiten – haben etwa alle zwei Prozent violette Neuzulassungen und werden nur mehr von Seat (drei Prozent) überflügelt. Darüber hinaus bestätigt die Untersuchung, dass Ferraris überwiegend rot (51 Prozent) sind und bei Alfa Romeo immerhin fast jedes dritte Auto ebenfalls rot lackiert ist (28 Prozent).

Mini-Fahrer stehen hingegen auf Grün (zehn Prozent), während Aston Martins vor allem grau beziehungsweise silberfarben (65 Prozent) sind. Die farbenfroheste Marke ist Dacia, die zu 25 Prozent blau, zu zwölf Prozent braun und zu sieben Prozent orange lackiert ist. Dass Werbung wirkt, zeigt sich auch am Beispiel von Mazda: 27 Prozent der Neuzulassungen wurden in der Werbefarbe Rot ausgeliefert.

"Wir hoffen, dass der Sommer die Farben stärker hervorbringt, die die Käufer aus dem vorhandenen Angebot bisher nicht auswählen. Unsere Städte und Straßen hätten durchaus ein bisschen mehr Farbe verdient", so Robert Madas, Valuation Insights Manager für Österreich und Schweiz. Recht hat er, meinen wir.
 

Zahlen und Statistiken sind ihr Leben

Zahlen und Statistiken sind ihr Leben

Sie studierte Versicherungsmathematik an der Technischen Universität Wien und machte in der österreichischen Versicherungswirtschaft als Vorstandsmitglied und als Vorstandsvorsitzende Karriere. Im Mai 2014 wurde Elisabeth Stadler der Berufstitel Professorin für ihre Verdienste in der Versicherungsbranche verliehen. Ab September 2014 war Stadler Generaldirektorin der Donau Versicherung, seit 2016 ist sie an der Spitze der Vienna Insurance Group.

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