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IAA 2019: Nur noch eine Regionalmesse?

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IAA 2019: Nur noch eine Regionalmesse?

Die IAA hat heuer massiv an Bedeutung verloren und präsentiert sich als Leistungsschau der vorwiegend deutschen Hersteller. Ein Lokalaugenschein auf der einst wichtigsten Automobilmesse.

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IAA 2019, es ist es also wieder einmal soweit. Die im Zweijahres-Rhythmus stattfindende Internationale Automobil Ausstellung öffnet in Frankfurt ihre Pforten. Und doch ist dieses Mal vieles anders. Die Zahl der ausstellenden Fahrzeug-Hersteller ist deutlich geschrumpft, viele große Marken – die meisten davon außerhalb Deutschlands beheimatet – haben auf eine Teilnahme verzichtet, darunter Schwergewichte wie Citroen, Fiat, Kia, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Suzuki, Tesla, Toyota und Volvo.

Von den Asiaten sind überhaupt nur Honda und Hyundai zugegen. Die deutschen Marken sind freilich fast ausnahmslos versammelt, üben sich aber im Vergleich zu den letzten Jahren oder Jahrzehnten vielfach unter Zurückhaltung, so sind etwa die Messestände von BMW und Mercedes deutlich kleiner geworden.

Spürbar weniger Besucher

Unser IAA-Besuch offenbarte aber nicht nur deutlich weniger Aussteller, sondern auch einen spür- und sichtbaren Schwund an Fachbesuchern. Sowohl in den Hallen als auch am Taxistand war von Gedränge keine Spur. Die Situation erinnert dabei an den Genfer Salon, die jährlich Anfang März durchgeführte Leitmesse der Branche, die ebenso mit immer weniger Ausstellern kämpft.

Generell haben die Messen im Internetzeitalter an Bedeutung verloren. Überraschungen gibt es vor Ort nur noch wenige, die meisten Fahrzeuge wurden bereits Tage oder Wochen zuvor präsentiert und übers Netz verbreitet. Und um über die IAA zu berichten, ist es zumindest im Hinblick auf die Fotos der Ausstellungsstücke schon längst nicht mehr zwingend nötig, vor Ort zu sein. Zudem haben Motorshows wie jene in Shanghai mittlerweile den europäischen Events deutlich den Rang abgelaufen.

Das Team der FLOTTE war dennoch auch heuer in Frankfurt, die Highlights zeigen wir Ihnen in unserer Fotogalerie, mehr Details in der kommenden Printausgabe.

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