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Uneinigkeit bei verlängerter Pickerl-Toleranz

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Uneinigkeit bei verlängerter Pickerl-Toleranz

Während die Mobilitätsclubs ARBÖ und ÖAMTC eine außertourliche Fristverlängerung beim Pickerl fordern, sieht die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik eine große Gefahr in einer solchen Maßnahme.

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Damit diese Zulassungsbesitzer weder gezwungen werden, einen vermeidbaren Weg außer Haus zu einer Prüfstelle vorzunehmen noch sich der Gefahr einer Bestrafung aussetzen müssen, weil sie mit abgelaufenem Pickerl unterwegs sind, haben sich die Mobilitätsclubs ÖAMTC und ARBÖ gemeinsam an die für Verkehrsangelegenheiten zuständige Ministerin, den Gesundheitsminister und den Innenminister gewandt. Ziel des Vorstoßes ist eine zusätzliche Toleranzfrist von zumindest drei Monaten.

Trotz der Ablehnung des zuständigen Ministeriums bekämen die Befürworter einer zusätzlichen Toleranzfrist bei der § 57a Überprüfung Raum und Zeit in den Medien, so die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik. Ihr Bestreben sei, die Toleranzfristen von derzeit vier Monaten bei privaten Pkw und Zweirädern um zumindest weitere drei Monate zu verlängern. Ein Vergleich mit Deutschland erscheine laut Innung hier unseriös, da es dort bislang überhaupt keine Toleranzfrist gab.

"Bei den §57a Überprüfungen in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass zahlreiche Fahrzeuge aufgrund schwerer Mängel kein „Pickerl“ erhalten haben. Eine Nachfrist von 28 Tagen zur Reparatur dieser Mängel wurde mit dem Fahrzeugbesitzer vereinbart. „Wenn all diese Fahrzeuge mit schweren Mängeln, die sich kurzfristig zu Mängel der Kategorie „Gefahr im Verzug“ entwickeln können, weitere drei Monate genutzt werden dürfen, erscheint das grob fahrlässig. Nicht nur in Richtung der Fahrzeugbesitzer dieser „rollenden Bomben“ sondern für alle Verkehrsteilnehmer“, so Komm.-Rat Josef Harb, Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik.

"Die österreichischen KFZ Betriebe, mit der Berechtigung die §57a Überprüfung durchzuführen, verfügen über genügend Kapazitäten um „Pickerl“ Überprüfungen durchzuführen. Es erscheint skurril, dass die Regierung wie ein Rudel Löwen für die Gesundheit der Bevölkerung kämpft, die Österreicher und Österreicherinnen seit Wochen sehr diszipliniert mit Einschränkungen leben und Befürworter mit dem Wunsch einer Ausweitung der Toleranzfrist eine neue Gefahrenquelle für alle Verkehrsteilnehmer fordern“, ergänzt Harb.

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