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E-Transporter 25 Prozent niedrigere Betriebskosten als Verbrennermodelle

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E-Transporter 25 Prozent niedrigere Betriebskosten als Verbrennermodelle

Wie aus einer Studie des Transport & Environment (T&E) hervorgeht, haben Nutzfahrzeuge mit batterieelektrischem Antrieb im europäischen Schnitt bis zu 25 Prozent geringere TCO (Total Cost of Ownership) als vergleichbare Modelle mit Benzin- oder Dieselantrieb.

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Es ist das Zauberwort der Branche, an dem sich alle Neuanschaffungen messen müssen: TCO. Wer bei den Gesamtkosten am besten abschneidet, bekommt meist den Zuschlag, und hier gibt es eine interessante Wendung. Laut einer Studie würden bereits fünf von sechs Unternehmern auf batterieelektrische Fahrzeuge umsteigen, wenn aufgrund dessen die TCO niedriger sein würden. Vorausgesetzt natürlich, dieser Wechsel ließe sich mit dem laufenden Betrieb vereinbaren, und es würden keine Nachteile enstehen.

Deutlicher Trend
Um hier etwas mehr Licht in die Angelegenheit zu bekommen, wurden die TCO für Diesel- und Elektro-Kleintransportern für sechs unterschiedliche Anwenderprofile (vom Endkunden bis hin zum reinen Flottenbetreiber) in sechs Ländern in Europa aufgeschlüsselt. Hierbei kam heraus, dass bereits jetzt E-NFZ die günstigste Option sind, da in diesen Ländern die staatlichen Förderungen den preislichen Nachteil wett machen. So ist der Elektro-Van 25 Prozent günstiger als ein vergleichbarer Van mit Selbstzünder (0,15 Euro/km gegenüber 0,20 Euro/km). 

Transport & Environment hat weiterführend Dataforce mit einer Umfrage unter Fuhrparkleitern beauftragt, ob diese möglichen Kostenersparnisse zu einem Wechsel der Antriebstechniken führen könnte. 84 Prozent der Befragten gaben an, einen E-Umstieg in Erwägung zu ziehen. 36 Prozent haben bereits entsprechende Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark, und 32 Prozent planen, noch heuer solche Vehikel anzuschaffen. Erstaunlicherweise ist in Italien mit 91 Prozent der E-NFZ-Anteil bereits jetzt am höchsten, was aber wenig verwundert, da Italien alternativen Kraftstoffen (Stichwort Autogas) immer schon sehr aufgeschlossen war. Deutschland liegt mit immerhin noch 62 Prozent an letzter Stelle. 

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