Als die Luft in den Reifen kam

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Vor ziemlich genau 125 Jahren erfand John Boyd Dunlop den Luftreifen. Ein Prinzip, das in den Grundzügen auch heute noch gilt.



Heutzutage macht sich wohl kaum jemandüber die Luft im Reifen Gedanken, vor 125 Jahren war die Erfindung von John Boyd Dunlop bahnbrechend. Der gelernte Tierarzt aus Belfast nahm die Beschwerde seines Sohnes Johnny, der sich über das mühsame Vorwärtskommen mit seinem Dreirad ärgerte, zum Anlass seiner Erfindung. Er klebte aus einerdünnen Gummiplatte einen Schlauch, zog ihn auf eine Holzscheibe, bedeckte ihn mit einem Leinenstreifen, nahm als Ventil einen Schnuller und pumpte die Konstruktion auf. Die Geburtsstunde des ersten Luftreifens und gleichzeitig der erste Schritt eines globalen Unternehmens.

Vom Fahrradreifen zum Weltkonzern

Dunlop konzentrierte sich zunächst auf Fahrradreifen, seit 1902 werden bis heute im Werk Hanau Pkw-Reifen hergestellt. Nach vielen Erfolgen im Motorsport sorgten Dunlop-Techniker 1960 für Aufsehen in der Fahrzeugindustrie. Die Ingenieure kamen dem Phänomen des aufschwimmenden Reifens auf die Schliche und tauften es auf den Namen Aquaplaning. Seit damals wird durch spezielle Profilgestaltungen versucht, möglichst viel Wasser aus der Aufstandsfläche abzuleiten und das gefährliche Aquaplaning zu verringern. (STS)

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