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Gebrauchtwagen: bis zu 7.600 Euro teurer

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Gebrauchtwagen: bis zu 7.600 Euro teurer
Photo by Obi - @pixel6propix on Unsplash

Laut einer Online-Verkaufsplattform liegen die Verkaufserlöse von Gebrauchtwagen bis zu 7.600 Euro über jenen von vor der Pandemie. Davon betroffen sind nicht nur junge Mittelklassewagen, sondern auch ältere Modelle mit bis zu 20 Jahren auf dem Buckel.

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Die Gebrauchwagenplattform Autoscout24 hat sich die Daten der auf ihrer Seite inserierten Autos einmal genauer angesehen und ist zu einem interessanten Ergebnis gekommen: Mit 27.472 lag der durchschnittliche Verkaufserlös im August in Österreich 15,6 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Das sind summa sumarum 3.700 Euro. Blickt man auf die Zeit vor der Pandemie zurück, ergibt sich ein noch eklatanterer Zuwachs: Im August 2019 kostete ein Zweithand-Auto im Schnitt nämlich 19.859 Euro, also satte 7.600 Euro weniger. "Noch immer ist kein Ende des Preiszuwachses in Sicht", sagt Alexander Vysek, Head of Sales AutoScout24 Österreich. Doch bei diesem Punkt gibt es unterschiedliche Ansichten. Geht es nach den Experten des Verbands der Leasingunternehmen Österreichs und der Eurotax, ist der Zenit der Gebrauchwagentarife bereits überschritten.

Erlöse im Detail
Welche Fahrzeugklasse war wie stark von den Anstiegen betroffen? Am deutlichsten machte sich das bei der oberen Mittelklasse bemerkbar. Mit durchschnittlich 31.737 Euro lag der Durchschnittspreis 17,4 Prozent höher. Kleinwagen gingen mit durchschnittlich 15.110 Euro um 14,3 Prozent teurer vom Hof als noch 2021, ein Modell der Mittelklasse kostete mit 25.731 Euro im Schnitt um 14 Prozent mehr. Wenig überraschend macht sich diese Spirale bei den Sportwagen nur kaum bemerkbar. Diese nur selten als Firmenwagen deklarierten Spaßmobile kosteten mit 61.679 Euro nur 2,4 Prozent mehr.

Altersweise
Interessant indes die Tatsache, dass nicht nur Fahrzeuge mit einem Alter von maximal fünf Jahren deutlich teurer wurden. Wer sich für ein Auto entscheidet, das fünf bis zehn Jahre alt ist, muss mit 21.574 Euro gut 30 Prozent mehr blechen. Und wer sich für ein Fahrzeug interessiert, das zwischen zehn und zwanzig Jahre alt ist, darf mit 10.473 Euro sogar 33 Prozent mehr zahlen als noch 2021. 

 

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