Französische Evolution

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Der neue Renault Clio weiß mit seiner schicken Optik und zahlreichen Gimmicks zu gefallen, der Dreizylinder-Turbobenziner kann aber nicht uneingeschränkt überzeugen.

Der Clio ist ein echter Dauerbrenner im Hause Renault. 1990 als Nachfolger des legendären Renault 5 ins Leben gerufen, erfreut sich der Clio in nunmehr 4. Generation großer Beliebtheit. Die Ingenieure haben sich gemeinsam mit den Designern ganz besonders ins Zeug gelegt, um dem neuen Modell ebenfalls auf die Erfolgsstraße zu verhelfen. Die Optik ist modern, ohne dabei zu dick aufzutragen. Die Integration der Hecktürschnalle in die C-Säule lässt den Fünftürer dreitürig wirken, auf einen echten Dreitürer verzichten die Franzosen gänzlich, selbst der Clio Renault Sport läuft als Fünftürer vom Band.

Pfiffige Details, relativ durstiger Dreizylinder

Nicht nur außen, auch im Innenraum ist der kleine Franzose up to date. Pfiffige Farbkombinationen erlauben eine Individualisierung des Clio, 2 unterschiedliche Navigationssysteme stehen ebenso zur Wahl wie ein witziger Soundgenerator. Statt dem normalen Motorsound gibt"s z. B. feine V6-Akustik, in der Lautstärke variabel. Womit wir beim Triebwerk unseres Testautos wären. Der Dreizylinder-Benziner mit 90 PS verfügt über lediglich 900 cm 3 Hubraum, dank Turboaufladung zeigt der Tacho dennoch bereits nach 12,2 Sekunden Tempo 100 km/h. Beim Praxisverbrauch kann der Motor nicht ganz überzeugen. Unter 6 Liter ist das Triebwerk kaum zu bringen, wer beherzter auf die Tube drückt, landet mitunter bei der 7-Liter-Marke. Gerade Überland macht sich der kleine Hubraum dann leider negativ bemerkbar.

Agiles Fahrverhalten

Nichts zu meckern gibt"s beim Fahrverhalten, der neue Renault Clio zeigt sich durchaus agil, die Zeiten sänftenartiger, französischer Fortbewegung scheinen endgültig passé.

Das Platzangebot entspricht dem Segment, im Fond ist die Beinfreiheit klarerweise nicht allzuüppig, der Kofferraum schluckt aber zwischen 300 und 1.146 Liter.

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