Mehr Auto braucht man nicht

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Mehr Auto braucht man nicht

Volkswagen bringt mit dem Golf Variant VII die nächste Generation des Klassikers unter den Firmenautos. Warum so viele darauf schwören, verdeutlicht der Test.

Vor einiger Zeit forderte ein anderer deutscher Autohersteller auf einer Plakatwerbung: "Definieren Sie brauchen." Nun. Mit der neu erschienenen Variante des Golf VII hat Volkswagen eine klare Antwort auf Lager. Vor allem im gefahrenen Testmodell hatte man einfach nie das Gefühl, sich mehr zu wünschen.

Sparsam und trotzdemüberzeugend spritzig

Getestet wurde der neue Golf Variant mit einem 105-PS-Dieselmotor aus 1,6 l Hubraum. Die Kraftübertrug ein Direktschaltgetriebe (DSG). Genau in dieser Kombination lag die Faszination des Fahrzeugs. Mit 105 PS ist der Golf in der heutigen Zeit wahrlich nicht übermotorisiert, doch in Kombination mit dem DSG sehen in der Stadt als auch auf der Autobahn so manche großen Brüder oder Cousins aus dem VW-Konzern richtig alt aus. Und das bei einem Testverbrauch von 5,5 Litern auf 100 km. Ohne Sparfuß.

Attraktiv ist beim Golf auch das Fahrwerk. Kanaldeckel werden gekonnt geschluckt und auch bei zügiger Fahrweise bleibt der Wagen in Kurven stabil. Wie bei Volkswagen üblich, ist das Auto auch in Notsituationen noch sehr freundlichen gesinnt und neigt zum Untersteuern. Die Elektronik wie ESP oder ABS bleibt- auch im mit DSG unwahrscheinlichen Fall, dass der Motor abstirbt -weiter aktiv.

Weniger und mehr

Zum Vorgänger verlor der Golf rund 105 Kilogramm, wobei das Kofferraumvolumen um jeweils etwas mehr als 100 Liter, auf 605 bis 1.620 Liter stieg. Die Rücksitzlehnen kann man zwar asymmetrisch umlegen, unverständlicherweise lässt sich der Laderaum durch die fixe Rückbank aber nicht mehr durchgehend ebengestalten. Schade.

Haptik und Verarbeitungsqualität überzeugen VW-typisch, auch die Ergonomie passt. Generell wirkt der Golf wie ein perfekter Schwiegersohn: Ordentlich, elegant und völlig unauffällig. Aber nicht günstig.

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