"Einfach gescheit"

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Fuhrparkmanagement liegt voll im Trend: Im Vorjahr verzeichnete die Branche ein Neugeschäft in Rekordhöhe.

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Immer mehr Firmen entscheiden sich dafür, die Verwaltung ihrer Fahrzeuge an professionelle Partner zu übertragen. Meist ist damit auch eine Finanzierung verbunden: 61,7 Prozent aller gewerblichen Neuzulassungen wurden 2011 geleast, teilt der Verband Österreichischer Leasinggesellschaften (VÖL) mit. Zum Vergleich: Die private Leasingquote ist ebenfalls gestiegen, war mit 30,9 Prozent aber nur halb so hoch.

Beinahe explodiert ist unterdessen der Markt für Fuhrparkmanagement: Das Neugeschäftsvolumen stieg um über 36 Prozent auf 632 Millionen Euro, der Bestand wuchs um 18 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Das sei einerseits auf Nachholeffekte nach einigen Jahren der krisenbedingten Kaufzurückhaltung zurückzuführen, meint Mag. Hannes Maurer, Vizepräsident des Leasingverbandes: "Andererseits ist Fuhrparkmanagement einfach gescheit, denn es sorgt für höchste Transparenz und gewährt Planungssicherheit bei den Gesamtkosten." In den nächsten Jahren gebe es "durchaus noch Potenzial", denn im Vergleich zu Ländern wie Deutschland oder Holland sei der Markt noch lange nicht ausgereizt.

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Maurer, Vorstand der Porsche Bank, kann in doppelter Hinsicht zufrieden zurückblicken: Sein eigenes Unternehmen ist 2011 ebenfalls stark gewachsen. Der Marktführer im Fuhrparkmanagement konnte die Zahl der neu abgeschlossenen Wartungsverträge um 15 Prozent auf rund 10.300 Stück steigern. Besonders beliebt war das Versicherung, Servicearbeiten und Garantieverlängerungbeinhaltende "KMU-Paket", das vier von zehn Firmenkunden der VW-Konzernmarken gewählt haben. Die Spezialität der Porsche Bank ist der Vertrieb direkt beim Markenhandel: "Dies erspart dem Kunden zusätzliche Wege und ermöglicht ihm, sein maßgeschneidertes all-inclusive Paket direkt mit seinem Verkäufer abzuschließen", so Maurer: Eine Strategie, die offensichtlich aufgeht.

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