Fördern statt verbieten

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Nicht nur in Graz sorgt die "Umweltzone" für heftige Kritik: Die mit der Feinstaubbelastung begründeten Fahrverbote könnten bundesweit Vorbildwirkung haben.

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Obwohlähnliche Einschränkungen in Deutschland nachweislich kaum Auswirkungen auf die Partikelemissionen hatten, ließ es sich der Umweltminister im Frühjahr nicht nehmen, den Landeshauptleuten die Entscheidungsgewalt über regionale Fahrverbote einzuräumen. In Graz hätte die Umweltzone schon ab 1. Dezember gelten sollen -doch der Widerstand war zu heftig: Der ARBÖ sammelte über 20.000, die FPÖ über 13.000 ablehnende Unterschriften. Noch erfolgreicher war die Aktion der steirischen Wirtschaftskammer: "51.000 Unternehmer sowie deren Mitarbeiter haben unterschrieben", berichtet Kammerpräsident Josef Herk.

Bis 15. Juli haben die Grazer nunmehr die Möglichkeit, bei einer Volksbefragung über die Umweltzone zu entscheiden. Parallel kommt von der steirischen Wirtschaft ein Vorschlag, der wesentlich nachhaltiger erscheint als starre Fahrverbote: Betrieblich genutzte Autos, die weniger als 140 Milligramm Stickstoff pro Kilometer ausstoßen oder die Schadstoffklasse Euro5 erfüllen, sollen generell in den Genuss des Vorsteuerabzugs kommen. Jährlich könnten dadurch bis zu 50.000 zusätzliche Altfahrzeuge ausgetauscht und rund eine Milliarde Kilometer mit neueren und damit umweltfreundlicheren Fahrzeugen zurückgelegt werden.

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