Kompakt-Trend

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Hat da wer SUV-Boom gesagt? Nach wie vor ist die Kompaktklasse am breitesten aufgestellt. Und sie erfährt mit dem neuen Hyundai i30 eine weitere Bereicherung.

Ein perfekter erster Eindruck ist im Leben oft das Wichtigste. Will man in der heiß umkämpften Kompaktklasse Erfolge feiern, gilt das ganz besonders. Da ist es gut, wenn man einen Design-Papst auf der Lohnliste hat, dessen Team es bewerkstelligt, dass auch der jüngste Hyundai i30 von allen Seiten die Blicke auf sich zieht.

Trendfrage: Mitziehen oder dagegenhalten?

Hat man sich an dem feschen G"schau und dem knackigen Hintern fürs erste sattgesehen, findet man bei bestem Sitzkomfort eine schon in der Basisausstattung üppige Auswahl an Annehmlichkeiten des mobilen Lebens wie etwa Müdigkeitswarner, Spurhalteassistent, Berganfahrhelfer oder Kollisionswarner. Richtig kurz wird die Aufpreisliste, wenn man die Top-Ausstattung Style ordert: Nur die XXL-Dachluke oder ein Lederpaket wollen dann noch extra bezahlt werden. Premium-Preziosen wie Gestensteuerung oder Head-up-Display sucht man allerdings vergeblich im Katalog. Motorisch geht der Trend in den kleinen Klassen bekanntlich zum Turbobenziner -eine Entwicklung, dieder von uns in der mittleren Leistungsstufe gefahrene 110-PS-Diesel nicht aufhalten wird. Dafür ist er im Echtbetrieb etwas zu durstig und geht eher brummig - wenn auch ausreichend kräftig - zu Werke. So mancher greift wohl lieber gleich zum zeitgeistig einwandfreien Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum und 120 PS. Wider den Trend kann man sich unbesorgt für die präzise und leichtgängige Sechsgang-Schaltung entscheiden. Wer selber schalten will, muss allerdings den Abstand zum Vordermann ohne elektronischen Assistenten persönlich kontrollieren.

Passabel variabel

Die Motorenpalette bleibt auf Benzin und Diesel beschränkt, an Karosserievarianten wird das Angebot in den nächsten Monaten jedoch reicher: Der Kombi wird im Juni präsentiert, eine sportliche Performance-Variante ist für den Herbst, ein Fastback (Coupé-Limousine) für den Jänner 2018 angekündigt.

Das gefällt uns: das gefällige Außendesign, das aufgeräumte Cockpit

Das vermissen wir: den Benzinhybrid aus dem Ioniq als zusätzliche Variante

Die Alternativen: Konzernbruder Kia cee"d, Renault Megane, Fiat Tipo

Ford Capri: Nach Mustang-Muster

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Im Jänner 1969 stellen die Ford-Werke Köln und Dagenham das - ebenso wie der ein davor Jahr präsentierte Escort - gemeinsam für die Zielgruppe Familien entwickelte Coupé Capri vor, das bereits ab März 1969 die Marke im Sporteinsatz positionierte.

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