Schicke Transporter

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Nicht nur klassische Pkw-Modelle waren in Genf zu bestaunen, auch im Transporter-Segment gab es interessante Premieren.

Ford nutzte die Messe, um einen Ausblick auf den im Herbst startenden neuen Transit zu gewähren. Der Ford Tourneo Custom Concept ist zwar noch eine Studie, sie deutet aber schon jetzt an, was man vom neuen Transit erwarten darf. Neben einer feschen Optik ist vor allem im Innenraum ein großer Sprung gelungen. Das Cockpit legt den Nutzfahrzeug-Charakter ab und verströmt Pkw-Feeling. Aber auch technisch eröffnet die Studie bei Ford eine neue Ära mit zahlreichen Assistenzsystemen, die bis dato in dieser Fahrzeugklasse nicht vertreten waren.

Mercedes zeigte mit dem Sondermodell Viano Vision Pearl, wie man Reisen auf höchstem Niveau absolvieren kann. Der First-Class-Bus ist ausgestattet mit allem, was gut und teuer ist. Außen hebt er sich durch einen neuen Kühlergrill, LED-Tagfahrlicht und der Lackierung "Magno Alanitgrau" sowie 19-Zoll-Leichtmetallfelgen ab.

Innen geht"s nicht minder luxuriös weiter. Holzleisten und ein Echtholzboden aus Walnuß sind ebenso an Bord wie vier Einzelsitze mit Nappaleder und Alu-Zierleisten. Die Komposition erinnert nicht zufällig an eine Luxus-Yacht. Ein Dreiliter-Turbodiesel oder ein 3,5-Liter-Benziner sorgen für ansprechende Fahrleistungen, der Nettopreis liegt bei rund 100.000 Euro.

Auch Mini mischt künftig in der Transporterszene mit, der Clubman wurde kurzerhand zum Clubvan. Der Zweisitzer soll 2012 in Serie gehen und zählt sicher zu den schicksten Transportern.

Noch eine Studie, aber durchaus seriennahe, ist die Lieferwagen-Variante des VW up!. Der Cargo Up verfügt nur noch über den Fahrersitz, umgeben von 1.400 Litern Stauraum. Der 929 Kilogramm schwere Cargo Up bringt es auf eine beachtliche Zuladung von 426 Kilogramm.

Elektro-Transporter

Der Elektroantrieb hält ebenfalls Einzug in die Nutzfahrzeuge. Mercedes hat mit dem Vito E-CELL einen emissionsfreien Personentransporter im Programm, der über eine Reichweite von rund 130 Kilometern verfügen wird. Ein 60 Kilowatt starker Elektromotor treibt die Vorderräder an, die Batterien sind unter dem Fahrgastraum untergebracht.

Kurz vor dem Serienstart steht auch der Nissan e-NV200. Der Elektrotransporter basiert technisch auf dem Nissan Leaf und soll bis zu 160 Kilometer schaffen. Noch heuer wird der Japaner als Taxi in New York zum Einsatz kommen. Je nach Sitzkonfiguration schluckt der e-NV200 zwischen 900 und 3.100 Liter.

Die gelbe Post ist ganz schön grün

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