Schon gefahren: Toyota bZ4X
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Die Porsche Bank feiert 2026 ihr 60-jähriges Bestehen. Seit der Unternehmensgründung hat man sich vom klassischen Finanzierer zu einem führenden internationalen Mobilitätsdienstleister entwickelt, der mit in 16 Ländern tätig ist.
Ob sich am 9. März 1966 im Innsbrucker VW-Autohaus jemand gedacht hätte, dass hier etwas ganz Großes gestartet wird? Damals nämlich wurde der allererste Leasingvertrag unterzeichnet, mit dem in in Österreich eine neue Ära der Kfz-Finanzierung begann. Mit der Einführung des Automobil-Leasings, die von Louise Piëch gemeinsam mit zwei MitarbeiterInnen etabliert wurde, legte man den Vorläufer der heutigen Porsche Bank als Abteilung innerhalb der Porsche Konstruktionen KG an. 1974 wurde die Allgemeine Leasing-Zentrale (ALZ) gegründet und 1987 folgte schließlich die Umwandlung der ALZ in die Porsche Bank AG und Porsche Versicherungs AG.
Ab dann ging es immer stärker in Richtung tiefgreifende Transformation: weg vom klassischen Finanzierer, hin zu einem umfassenden Mobilitätsdienstleister. Schritt für Schritt rückten flexible Mobilitätsangebote in den Fokus: „Unser Anspruch ist heute, Menschen Mobilität dann zu ermöglichen, wenn sie sie brauchen – sei es für wenige Minuten oder für mehrere Jahre. Damit bieten wir Lösungen, die sich flexibel an jede Lebenssituation anpassen“, sagt Hannes Maurer, CEO der Porsche Bank.
Der nächste Schritt war die in den 1990er-Jahren gestartete Expansion. Mit Markteintritten in Ungarn, Slowenien und zwölf weiteren Ländern wuchs das Unternehmen stetig – zuletzt durch die Übernahme der Managementfunktion der Porsche Finance Group Slovakia im Jahr 2025. „Unsere internationale Entwicklung hat uns gelehrt größer zu denken, ohne unsere Wurzeln als Tochter der Porsche Holding Salzburg zu verlieren. Sie ist ein wesentlicher Teil unserer Identität und strategischen Stärke“, so Maurer.
Auch national gab es weitere Entwicklungen: Mit der seit 1997 hundertprozentigen Tochtergesellschaft ARAC GmbH (Europcar Österreich) wurde das Mobilitätsangebot um den Mietwagensektor erweitert. Im Jahr 2009 folgte der Einstieg in das Einlagengeschäft, womit ein weiteres zukunftsträchtiges Geschäftsfeld erschlossen wurde. 2011 wurde die Porsche Bank als Teil der Porsche Holding in die Volkswagen AG integriert.
Einen weiteren Meilenstein markierte 2018 die Integration des VVD (Volkswagen Versicherungsdienst). Als zentrale Schnittstelle zwischen Versicherern, Handel und Konzern stärkt der VVD seither die Position der Porsche Bank im Versicherungsgeschäft. 2020 schließlich erweitert die Porsche Bank unter der Dachmarke „sharetoo“ mit sharetoo Autoabo und sharetoo Carsharing ihr klassisches Finanzierungs- und Versicherungsgeschäft noch um moderne Mobilitätsangebote.
Stetiger Wachstumskurs
Nicht nur dass man so den Finanzierungsanteil über die vergangenen zwei Jahrzehnte von 16,4 Prozent 2005 auf den Rekordwert von 56,1 Prozent im Jahr 2025 ausbauen konnte. Zunehmend an Bedeutung gewinnt auch das Service- und Wartungsgeschäft. In Österreich konnten 2025 zum ersten Mal über 100.000 Wartungsverträge im Bestand gezählt werden. Alexander Nekolar, CFO der Porsche Bank: „Diese Zahlen sind für uns weit mehr als ein Markterfolg. Sie zeigen, dass unser Anspruch, Mobilität ganzheitlich, einfach und kundenorientiert zu gestalten, bei unseren Kundinnen und Kunden ankommt.“
Marktführerschaft im Flottenmanagement
Auch für Unternehmerkunden ist die Porsche Bank erster Ansprechpartner und klarer Marktführer im österreichischen Fuhrparkmanagement. 2025 konnte diese Position weiter ausgebaut werden: Der Vertragsbestand stieg um 2 Prozent auf rund 50.000 Finanzierungsverträge – ein neuer Höchstwert. Wesentliche Impulse kamen dabei aus dem Segment der öffentlichen Auftraggeber. Nach der erfolgreichen Ausschreibung der Bundesbeschaffung GmbH im Jahr 2021 konnte die langjährige Partnerschaft mit der österreichischen Polizei weiter vertieft und so auch der Vertragsbestand deutlich gesteigert werden.
Nachhaltig belohnt
Um wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischem Verantwortungsbewusstsein und gesellschaftlichem Mehrwert zu verbinden, gibt es neben dem Ausbau nachhaltiger Produkte sowie die Integration von ESG-Kriterien (Environment, Social & Governance) in alle Unternehmensbereiche und der Einführung des digitalen Kundenportals, das papierlose Kommunikation ermöglicht, die „Smart Driver App“: Sie belohnt einen verantwortungsvollen Fahrstil, senkt die Kasko-Versicherungsprämie bis zu 20 Prozent und hilft zugleich, CO₂-Emissionen sowie Wartungskosten deutlich zu reduzieren.
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