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VW Transporter PanAmericana im Test

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Scharf

Ein wenig Spannung gefällig während alltäglicher Tätigkeiten? Da möchte VW mit dem PanAmericana aushelfen, auch wenn der Transporter im Kern ganz der Alte blieb. Zum Glück.

Wenn man den Namen weich und mit langgezogenen as ausspricht, schwingt schnell ein wenig Abenteuerlust mit. Die Ruta Panamericana verbindet schließlich Alaska mit Feuerland, quer durch den amerikanischen Kontinent, und auch wenn die alltäglichen Lieferfahrten mit einem VW Transporter nur wenig mit dem Befahren dieses 30.000 Kilometer langen Netzes aus Schlaglöchern gemeinsam haben, so passt die Bezeichnung für diesen Volkslieferwagen doch sehr gut. Treffen hier schließlich robuste Kunststoffbeplankungen auf 17-Zoll-Aluräder, und dass die Stoßfänger für den rustikaleren Look unlackiert bleiben (im Vergleich zum teureren Edition), bringt sowohl auf dem Pan-American Highway wie auch im Dickicht des Großstadt­dschungels definitiv Vorzüge.

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Schonen statt Expeditionen
Hier geht es also nicht darum, das Thema Bulli neu zu erfinden. Eher kombiniert man die praktischen Vorzüge des Modells mit einer angeschärften Optik und einer mehr als soliden Ausstattung: Schließlich zählen Dinge wie 8-Wege-Fahrersitz, Einparkhilfe oder adaptiver Tempomat mehr als Fahrwerks­höherlegung oder grobstollige Reifen. Sehen wir den PanAmericana also als schlaue Schnittstelle aus all den Talenten, die den neuen Transporter ausmachen, der aber dennoch alle modernen Anforderungen erfüllt – und nett anzusehen ist.

  • Das gefällt uns: Mischung aus Nutzen und einem Hauch Abenteuer
  • Das vermissen wir: Hochdach-Option, die folgt erst Ende des Jahres
  • Die Alternativen: natürlich der Ford Transit Custom 

Abenteuer statt teuer 
Die Auswahl an Antrieben ist die gleiche wie bei allen Versionen, wobei die von uns gefahrene 170-PS-Variante des Zweiliterdiesel mit DSG-Getriebe absolut keine Wünsche offenlässt. Es geht ausreichend zügig voran, die Geräuschkulisse bleibt dezent, der Verbrauch ist in Anbetracht des Leergewichts von 894 Kilo mehr als bemerkenswert. Was also spricht gegen den PanAmericana? Nicht viel. Nicht einmal der Preis. Für gut 3.500 Euro extra im Vergleich zum normalen Transporter bekommt man neben besseren Sitzen, beleuchtetem Handschuhfach oder Sitzheizung auch eine Armada an Assistenzsystemen. In einem so preissensiblen Segment bleibt dennoch die Frage, ob es einem das wert ist – die Langversion-Option wäre nämlich günstiger als das PanAmericana-Paket. 

Volkswagen Transporter

Flotten-Tipp: Transporter

Testmodell: TDI PanAmericana

Hubraum | Zylinder

1.996 cm3 | 4

1.996 cm3 | 4

Leistung 

150 PS (110 kW)

170 PS (125 kW) 

Drehmoment 

360 Nm

390 Nm

0–100 km/h | Vmax

13,4 s | 175 km/h

14 s | 175 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

8-Gang aut. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

7,1 l D | 186 g/km

7,6 l D | 200 g/km

Kofferraum | Nutzlast

5,8 m3 | 894 kg

5,8 m3 | 894 kg

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