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Schon gefahren + Videotest: Hyundai Bayon

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Schon gefahren + Videotest: Hyundai Bayon

Hyundai bringt mit dem Bayon ein neues Modell, dass die Lücke zwischen i20 und Kona schließen soll. Wir waren mit dem kompakten Crossover auf erster Testfahrt und haben dabei interessante Dinge festgestellt.

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Sie kennen das sicher. Da steht man vor einem Riesen von Auto und das Platzangebot im Innenraum ist dann eher enttäuschend. Und dann gibt es Autos, die schaffen es tatsächlich, aus einer kleinen Grundfläche unglaublich viel Raum herauszuholen. So ein Auto ist der neue Hyundai Bayon. Was die Abmessungen betrifft, so ist er mit einer Länge von 4,18 Metern verdammt knapp am Kona (4,21 Meter) dran und man stellt sich zunächst die Frage, wie Hyundai den Neuling denn eigentlich positionieren möchte. Erst recht, da der Bayon innen mehr Platz als der drei Zentimeter längere Bruder bietet.

Erstaunliches Platzangebot

Und das macht sich vor allem im Kofferraum bemerkbar. Mit 411 bis 1.205 Litern schlägt der Bayon den Kona (374 bis 1.156 Liter) und auch im Fond ist etwas mehr Platz. Erstaunlich: Der Autor dieser Zeilen -192 Zentimeter groß -fand knapp, aber doch "hinter sich" im Fond noch Platz, stark für ein Auto in diesem Segment. Der Innenraum weiß auch optisch zu gefallen, zwar kommt man an Hartplastik in der Preisklasse nicht herum, das ist aber sauber verarbeitet. Hyundai-typisch top ist die Ausstattung, erst recht im von uns gefahrenen Topmodell "Trend Line", das LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-Alufelgen, Keyless-System, Regensensor, digitale Armaturen, Rückfahrkamera und vieles mehr mitbringt. Erwähnenswert ist das bereits ab dem Niveau "i-Line plus" serienmäßige 8-Zoll-Farbdisplay, das die kabellose Smartphone-Integration von Apple CarPlay und Android Auto ermöglicht und damit das im Paket 1.500 Euro teure Navi obsolet macht. Apropos Paket, aufbauend auf die Trend-Line-Ausstattung gibt es noch ein Technik-Paket für 1.090 Euro, das unter anderem Parksensoren vorn, Sitzheizung hinten und einen Toter-Winkel-Warner beinhaltet.

Spritziger Dreizylinder

Beim ersten Test stand uns der Bayon mit dem 100-PS-Dreizylinder-Turbobenziner zur Verfügung, jener Motor, der laut Hyundai auch der beliebteste sein dürfte. Zu Recht, denn das Triebwerk gefällt mit Spritzigkeit und gutem Durchzug, nur 10,7 Sekunden dauert der Sprint auf 100 km/h. Sowohl dieser Motor als auch die 20 PS stärkere 48-Volt-Mildhybrid-Variante sind übrigens auch mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zu haben, für einen moderaten Aufpreis von 1.500 Euro. Das 84 PS starke Basismodell startet als Einführungsangebot bei 17.990 Euro. Der Hyundai Kona verliert übrigens dennoch nicht seine Berechtigung, ist der doch auch mit Diesel, Allrad als Plug-in-Hybrid und als vollelektrische Variante zu haben.



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