Test: Audi Q5 e-hybrid
Die Antriebsvielfalt beim neuen Audi Q5 ist groß, ob der Plug-in-Hybridantrieb die richtige Wahl für Ihren Fuhrpark ist...
Gekommen um Herzen zu erobern und Gesichter zum Lächeln zu bringen. Der Renault Twingo E-Tech Electric hat einen langen sperrigen Namen, aber viele Bewunderer!
Nur 100 Wochen hat die Entwicklung des kleinen Franzosen gedauert. Das war schneller als bei jedem anderen Wagen aus den Händen von Renault. Dennoch hat das ausgereicht, um den nächsten großen Charakter aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu heben. Nach dem Renault 5 und 4 nun also auch der deutlich jüngere Kultwagen Twingo, der in das elektrische Zeitalter findet.
Bei der ersten Ausfahrt zeigt sich bereits, breites Grinsen auf den Gesichtern der Passanten. Dieses Auto strahlt Freude aus und schenkt Lächeln. Auch im Auto kommt man kaum noch aus dem Grinsen raus. So viele hübsche Details, so viele kleine Hommagen an die erste Generation des Twingo und so coole Teppiche. Wie bei jedem richtigen Charakterkopf ist nicht alles perfekt. Bei einem Einstiegspreis von unter 20.000 Euro ist das nicht sonderlich verwunderlich. Das schöne ist, dass es Dinge trifft, über die man hinwegsehen kann, wie die YouClip-Befestigungspunkte. Eine gute Idee, leider ist der Getränkehalter nicht sehr vertrauenswürdig. Was Renault jedoch deutlich zeigt, ist dass es kein Budget-Problem ist, ein Display, einen Sprachassistenten und Tasten zu verbauen. Nur der Lautstärkeregler könnte noch physisch zum Mitteldisplay hinzukommen, damit er wirklich volle Punktzahl bekommt. Apropos, der Sound ist ein Wahnsinn! Da braucht es auch den Zusatz „für so ein günstiges Fahrzeug“ nicht.
Der Fokus des Twingo ist klar, er ist für die Stadt oder die urbane Umgebung gedacht. Er wurde bewusst nur mit 82 PS ausgestattet und hat ebenso bewusst auch nur eine vergleichsweise kleine Batterie bekommen. Die 27,5 kWh reichen für bis zu 262 WLTP-Kilometer. Das Entwicklerteam hat es dennoch geschafft, dass der Kleine quirlig und spritzig wirkt und nur bei sehr steilen Steigungen nach etwas mehr Dampf sucht. Das Fahrwerk ist ausgewogen und agil. Es kommt mit nasser Fahrbahn gut zurecht und braucht sich auch vor sehr schlechten Straßen nicht verstecken. Geradezu komfortabel räubert er über Schlaglöcher und Bodenwellen. Die Anzeige für Restreichweite ist ehrlich und kann Frust ersparen. Denn sie zeigt an, was im urbanen Gebiet möglich ist und wie weit die Reise auf der Autobahn geht. Da finden wir nun die Grenze des Süßen-Budget-Stromers, denn da sind wir gerade mal bei knapp über hundert Kilometer. Dafür kann er mit 50 kW Schnellladen und ist in einer halben Stunde wieder einsatzbereit.
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