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Das fünfte Modell der Transit-Flotte spricht Ford gezielt Liefer- und Kurierdienste, Handwerker und Dienstleister an, die im urbanen Umfeld agieren. E-Antrieb trifft hierbei auf drei Aufbauvarianten.
Nach vier verschiedenen Transitmodellen kann natürlich die Frage aufkommen, ob es wirklich ein fünftes braucht? Tatsache ist: Um bei bestimmten Ausschreibungen großer Abnehmer mitmachen zu können, benötigen die Fahrzeuge ganz spezielle Anforderungen. Und genau diesen möchte Ford mit dem Transit City nun Folge leisten, um vor allem bei den wichtigen Paketlieferdiensten besser mitspielen zu können. Und wenn man sich die Eckdaten ansieht, kann man sich den neuen Ford in gelber oder dunkelgrauer Lackierung schon ganz gut vorstellen: Frontangetrieben bietet der Kastenwagen zwei Radstände und Dachhöhen. Als L1H1 gibt es genug Platz für drei Euro-Paletten, 1.085 Kilogramm Nutzlast und 6 m3 Laderaum. In der L2H2-Version gibt es eine Ladelänge von mehr als drei Metern, eine zulässige Nutzlast von 1.275 Kilogramm und einen Stauraum von rund 8 Kubikmetern.
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Beide Versionen bieten für geringe Komplexität im Bestellprozess und ebenso geringe Kosten eine einheitliche Ausstattung, die von strapazierfähigem Frachtraumboden, halbhohen Seitenwandverkleidungen und zahlreichen Verzurrösen bis hin zu schlüssellosem Zugang, Einparkhilfe und Rückfahrkamera alles beinhalten, was Lieferdienste im innerstädtischen Stop-and-Stau-Verkehr benötigen, bis hin zur Sitzheizung.
Rein elektrisch angetrieben, bringt es der City auf 150 PS, der 56-kWh-Akku langt für 254 Kilometer Reichweite. Klingt nicht nach viel, reicht aber laut Ford für fast jede professionelle Anwendung im Großstadtgebiet. Ladedauer? An einem Schnelllader reichen die 87 kW Ladeleistung, um in 33 Minuten den Akku von zehn auf 80 Prozent aufzuladen. Für eine zusätzliche Reichweite von bis zu 65 Kilometern dauert es nur weitere zehn Minuten, und an der Wallbox am Firmenstandort ist die Batterie in viereinhalb Stunden wieder vollgefüllt.
L1H1: Platz für 3 Euro-Paletten, 1.085 kg Nutzlast, 6 Laderaum.
L2H2: Über 3 m Ladelänge, 1.275 kg Nutzlast, ca. 8 Laderaum.
Fahrgestell: Version mit Einzelkabine für individuelle Aufbauten (unterstützt durch über 200 zertifizierte Partner).
Nachdem die harten Kosten im Gewerbealltag vieles überwiegen, seien die weiteren Vorzüge des E-Antriebs erwähnt: Wieviel man sich im laufenden Betrieb erspart. So soll laut Ford Pro beim City der Wartungsaufwand gegenüber einem vergleichbaren Transporter mit Dieselmotor um 40 Prozent sinken, weswegen die Service-Intervalle auch auf zwei Jahre oder 40.000 Kilometer erweitert worden sind.
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Dass man mit derlei Eigenschaften nicht alleine in diesem Segment ist, weiß Ford natürlich. Und es ist auch kein Geheimnis, dass man sich beim Grundfahrzeug einer chinesischen Basis bediente. Was den Transit City aber auszeichnet, ist die dritte Version im Bunde. Es gibt ihn nämlich auch als Fahrgestell mit Einzelkabine. Dank optimierter Längsträger, klar definierten Befestigungsbereichen und standardisierten Elektro-Schnittstellen eignet sie sich perfekt für Umbauten aller Art, wofür mehr als 200 zertifizierte Aufbauhersteller zur Verfügung stehen, davon zehn allein in Österreich.
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