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Audi RS 3 – schon gefahren

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Foto: Audi

Stand heute ist der Fünfzylinder im Audi RS 3 der letzte seiner Art, aber wer weiß das schon so genau. Was wir wissen ist, dass der 400 PS starke Kompakte einzigartig ist. Und einzigartig Spaß macht!

Sobald das Kürzel RS einen Audi ziert, wissen nicht nur Fans der Marke mit den vier Ringen, dass da etwas ganz Besonderes unter der Haube lauert. Das ist auch beim kleinsten Spross von Audi Sport nicht anders. Der RS 3 wurde kürzlich einem umfangreichen Facelift unterzogen, das sich aber nicht auf ein paar Äußerlichkeiten beschränkt, sondern tief in die Technik eintaucht. Doch der Reihe nach. Beim Exterieur wurde eher behutsam Hand angelegt und dort und da ein wenig nachgeschärft.

Unvergleichbarer Sound

Nach wie vor sorgt ein 400 PS starker Fünfzylinder für ordentlich Vortrieb (3,8 Sekunden auf 100 km/h!) und eine traumhafte Klangkulisse, wie sie eben nur ein Fünfzylinder produzieren kann. Ältere Semester haben dabei immer den Urvater, den Audi S1 quattro – ein Überflieger der Gruppe B im Rallyesport – im Ohr. Und Jüngere kennen den Sound zumindest von der Playstation. Trotz des teils etwas verklärten Ikonen-Status war der S1 ein gemeines Biest für jene, die ihn bändigen mussten oder vielmehr durften.

Das Turboloch war riesig, das Untersteuern ebenso, nur famose Lenkraddreher wie ein Walter Röhrl oder eine Michelle Mouton konnten damals die ganze Kraft entfalten, Otto-Normalverbraucher wäre heillos überfordert gewesen. Ganz anders die heutigen RS-Modelle und ganz speziell der RS 3. Die sind fast – man verzeih mir den Ausdruck – fast dodelsicher, nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Assistenzsysteme. Den wirklichen Charakter zeigen die meisten Autos aber erst dann, wenn man die Helferlein allesamt in Pause schickt, was mittlerweile bei wenigen Autos überhaupt noch geht.

Fantastisches Fahrwerk

Im Zuge der Audi Driving Experience in Saalbach hatten wir das Vergnügen, den RS 3 „unplugged“ zu fahren. Und ihn unter der fachkundigen Anleitung von Rallye-Legende Sepp Haider zum Driften zu bewegen. Was nach ein paar Übungen auch hervorragend geklappt hat und so richtig Spaß macht. Erst recht, wo die Audi-Ingenieure – und das ist der wahre Clou des Facelifts – das Fahrwerk überarbeitet haben und das Quattro-typische Untersteuern so gut wie ausgemerzt haben.

Selbst in Extremsituationen bleibt der RS 3 lange neutral, ehe ein beherzter Tritt aufs Gaspedal den Torque Splitter – der das Drehmoment zwischen den Hinterrädern verteilt – das Heck zum Ausbrechen bringt. Bei all den Manövern hat man nie das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, Dreher muss man mutwillig heraufbeschwören. Hätten wir das nötige Kleingeld von mindestens 78.900 Euro, wir würden glatt einen wegstellen, wer weiß ob sowas je wieder kommt ... •

Link: https://www.audi.at

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