Schon gefahren: Peugeot 308
Der 308er ist das erfolgreichste Modell von Peugeot und liegt auch europaweit mit Platz 6 im absoluten Spitzenfeld. Mit ...
Wie bei Konflikten im Nahen Osten leider üblich, haben Kampfhandlungen eine sofortige Auswirkung auf Rohöl- und Spritpreise. Der Anstieg seit Wochenbeginn ist dennoch unverhältnismäßig und Sprit bei ähnlichen Bedingungen vor einem Jahr günstiger.
Grundsätzlich erwiesen sich die Preissteigerungen im Februar – plus 4,1 Cent bei Diesel auf 1,529 Euro, plus 2,9 Cent bei Super auf 1,484 Euro – bereits als Vorboten der aktuellen Entwicklungen im Nahem Osten. Mit Beginn der Kampfhandlungen setzte sich der Aufwärtstrend Anfang März dann wie leider zu erwarten deutlich fort. Alleine am 2. März stieg der Rohölpreis um sechs Prozent, Diesel zum Teil sogar um knapp 14 Prozent. Und mit Stand 3. März kostete Diesel durchschnittlich 1,739 Euro, Super 1,639 Euro pro Liter. Binnen einer Woche entspricht das somit einer Erhöhung von 17 Cent bei Diesel und 12 Cent bei Super.
> Weiterlesen: Spritpreise im März 2025
Die schnelle und spürbare Reaktion an den Tankstellen auf den gestiegenen Rohölpreis ist für den ÖAMTC allerdings nur bedingt nachvollziehbar, denn der Blick auf den Jahresvergleich zeigt eine deutliche Diskrepanz: Der aktuelle Erdölpreis liegt in etwa auf dem Niveau vom Jänner 2025. Dennoch waren die Tankstellenpreise damals – insbesondere bei Diesel – spürbar niedriger. Für den Autofahrerclub fehlt es somit trotz aktueller Eskalation im Nahen Osten an jeglicher Verhältnismäßigkeit.
Dieselpreis reagiert stärker
Interessant auch, dass Diesel mehr auf auf geopolitische Entwicklungen reagiert als Super. Seit Beginn des Ukrainekriegs im Februar 2022 war Diesel in 37 von 48 Monaten das teurere Produkt an Österreichs Zapfsäulen. Im Durchschnitt lag der Dieselpreis in diesem Zeitraum je Liter rund fünf Cent über dem Benzinpreis. Aktuell sind es bereits zehn Cent.
Noch uneins ist man sich darüber, wie groß die Rolle der Sperre der Straße von Hormus ist. Die Meerenge ist ein wichtiger Handelsweg, über den gut 15 Prozent des weltweiten Rohöls und knapp 20 Prozent des Flüssigerdgases transportiert werden.
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