Ritt auf der Kanonenkugel

Printer

Eigentlich ist der A1 ja das Einstiegsmodell von Audi. Warum er es hier dennoch in die Rubrik "Aussteigen" schafft, wird schnell klar

Es gibt Autos, da bleibt einem schlicht die Spucke weg. Dass neben Ferrari, Bentley, Rolls Royce, Lamborghini und Co. auch ein Audi A1 zu dieser Fahrzeuggattung zählt, haben wir dem deutschen Tuner MTM zu verdanken. Ganz nebenbei wurde auch die Kategorie "starker Fronttriebler" neu definiert, 500 PS mutet den Vorderrädern sonst niemand zu. Schon auf dem Papier sorgen die Leistungsdaten für Gänsehaut, neben den aberwitzigen 500 PS sorgen 600 Newtonmeter Drehmoment für ordentlichen Schub. Das Triebwerk stammt aus dem Audi RS3, wo es bereits satte 340 PS - aufgeteilt allerdings auf alle vier Räder -auf die Straße bringt. Nach einer Leistungskur durch MTM -allein das Motortuning, die Kupplung, das Getriebe und die modifizierte Vorderachse kosten rund 70.000 Euro -hat man es mit einem echten Biest zu tun.

Unter fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h

So bestialisch wie vermutet sind dann auch die Fahrleistungen. Würde der A1 die Kraft auf die Straße bringen, wären die 100 Stundenkilometer noch schneller als in knapp fünf Sekunden erreicht, aber der Physik kann auch MTM kein Schnippchen schlagen. In den niedrigen Gängen muss man seinen Gasfuß zügeln, sonst gehen die 19-Zoll-Vorderreifen in Rauch auf. Ist der kleine Ingolstädter erst einmal so richtig in Fahrt, hört der Vorwärtsdrang nicht mehr auf. Nach 13,9 Sekunden zeigt der Tachometer 200 km/h, die Spitze von wahnwitzigen 324 km/h -getestet auf dem Highspeed-Oval in Nardo -kann der bis 250 km/h reichende Tachometer längst nicht mehr anzeigen. Für die nötige Verzögerung sorgt eine Achtkolben-Bremsanlage auf der Vorderachse.

Über 100.000 Euro teuer

Der Innenraum blieb bis auf formidable Sportsitze unangetastet, entspricht somit jenem des jeweiligen Grundmodells. Wer sich vom Preis vonüber 100.000 Euro nicht abschrecken lässt, bekommt jedenfalls den ultimativen Sportwagen-Jäger.

Erst recht, wenn auf die auffällige Kriegsbemalung verzichtet wird. In Österreich ist der Überdrüber-Audi bei Sperrer Motorsports in Kirchdorf an der Krems zu haben, Raphael Sperrer war mehrfacher Rallye-Staatsmeister und Dakar-Teilnehmer .

Die gelbe Post ist ganz schön grün

Die gelbe Post ist ganz schön grün

Die Flotte der Österreichischen Post zählt zu den größten und "grünsten" Fuhrparks des Landes. 2011 wurde die Initiative CO2-neutrale Zustellung gestartet, seither steigt der Anteil an Elektrofahrzeugen stetig und zügig. Horst Ulrich Mooshandl, Leiter Einkauf und Fuhrpark, erläutert Erkenntnisse und Ziele der E-Strategie.

Erfahren Sie mehr

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren, können Sie unsere RICHTLINIEN FÜR DATENSCHUTZ UND VERWENDUNG VON COOKIES aufrufen.

OK