Stecker-Transit im Fokus

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Stecker-Transit im Fokus
(c): Werk

Die für die zweite Jahreshälfte angekündigte Plug-in-Hybrid-Version des Ford Transit wird in Köln für zwölf Monate von fünf Unternehmen in der Praxis getestet.

Ford tut etwas, was bisher noch kein anderer Nutzfahrzeughersteller gemacht hat. Die Kölner elektrifizieren nämlich den Transit und bringen eine Plug-in-Hybrid-Range- Extender-Version auf den Markt. Ein Novum am Transportermarkt -und auch im klassischen Pkw-Bereich eine Seltenheit. Die Serienversion des Transit PHEV wurde bereits im September vergangenen Jahres auf der IAA Nutzfahrzeuge offiziell präsentiert, in der zweiten Jahreshälfte 2019 sollen nun die ersten Modelle bei den heimischen Händlern stehen.

Praxiserfahrungen sammeln

Um Praxiserfahrungen aufzubauen, setzt Ford mit Frühlingsbeginn für zwölf Monate eine Flotte von zehn Plug-in-Hybrid-Transit bei städtischen Unternehmen in Köln ein. Gefahren werden jeweils zwei der leichten Nutzfahrzeuge von den Kölner Unternehmen AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln, Flughafen Köln/Bonn, Häfen und Güterverkehr Köln, Kölner Verkehrsbetriebe sowie der RheinEnergie. Das von der Stadt unterstützte Projekt soll untersuchen, inwieweit der Hybridantrieb zur Erreichung der städtischen Luftreinhalteziele beitragen kann. Darüber hinaus werden die Fahrzeuge mit Telematik-und Geofencing-Systemen ausgerüstet sein. Mit diesen Systemen kann beispielsweise sichergestellt werden, dass sich die Fahrzeuge emissionsfrei in vorab definierten Umweltzonen bewegen. Ähnliche Projekte unterhält Ford bereits in London und Valencia.

50 emissionsfreie Kilometer

Interessant wird insbesondere die Verbrauchsentwicklung auf den täglichen Strecken. Schließlich sind die PHEV-Transit auf eine rein elektrische Reichweite von rund 50 Kilometern ausgelegt. Geht die Ladung des 14 kWh großen Akkus zur Neige, dann schaltet sich ein 1,0-Liter-EcoBoost-Benzinmotor dazu, der im Sinne eines Range Extenders die flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batterien auflädt. Das soll den Aktionsradius bis zu 500 Kilometern erweitern. 

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