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Test: Audi Q5 e-hybrid

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Schmudermaier

Die Antriebsvielfalt beim neuen Audi Q5 ist groß, ob der Plug-in-Hybridantrieb die richtige Wahl für Ihren Fuhrpark ist, hängt aber stark vom Einsatzgebiet des Fahrzeuges ab.

Der Plug-in-Hybridantrieb erfreut sich bei einigen Firmen großer Beliebtheit, hat bei anderen aber verbrannte Erde hinterlassen. Das Problem ist die WLTP-Verbrauchsangabe, die so in der Praxis kaum zu halten ist. Kein Wunder, wurde bei der Erstellung der Norm doch von einer deutlich höheren elektrischen Fahrleistung ausgegangen als das in der Praxis der Fall ist. Im Falle des Audi Q5 bedeutet das, dass man rund zwei Drittel elektrisch fahren müsste, um auf den WLTP-Verbrauch von 2,6 Litern zu kommen. Und das wiederum würde bedeuten, alle 100 Kilometer aufzuladen.

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Verbrauch zwischen 0 und 8,3 Liter
Wer täglich ins Büro pendelt, kann freilich sogar rein elektrisch fahren, die Reichweite liegt im Winter bei 60 bis 70 Kilometern. Ist der Stromspeicher leer, verhält sich der Q5 wie ein normaler Hybrid, sprich, es gibt immer ein wenig elektrische Unterstützung des 252 PS starken Vierzylinder-Benziners. Bei Überlandfahrten und auf der Autobahn bleibt davon freilich nicht viel übrig, ein Durchschnittsverbrauch von 8,3 Litern war die Folge während unseres Tests. Da die Batterie nur AC nachgeladen werden kann und der Vorgang rund 2:30 Stunden dauert, fällt das unterwegs im Regelfall aus. Für Vielfahrer ist und bleibt daher der gute alte Diesel immer noch interessant, als 2.0 TDI mit 204 PS liegt der Verbrauch irgendwo zwischen sechs und sieben Litern, zudem ist der Kofferraum fast 100 Liter größer, da beim e-hybrid die Batterie Volumen kostet.

  • Das gefällt uns: Fahrleistung, adaptiver und konventioneller Tempomat
  • Das vermissen wir: DC-Schnelllademöglichkeit
  • Die Alternativen: BMW X4, Mercedes-Benz GLC, Volvo XC60 

Sportlicher Antritt
Die Spritzigkeit im Zusammenspiel von Benzin- und Elektromotor ist indes kaum zu schlagen, 5,1 Sekunden auf 100 km/h sind jedenfalls eine Ansage, lediglich der SQ5 ist mit 4,5 Sekunden noch einen Hauch schneller. Der „kleinere“ e-hybrid mit einer Systemleistung von 299 statt 367 PS ist mit 6,2 Sekunden übrigens kaum langsamer, dafür aber satte 9.400 Euro günstiger und damit unser Flotten-Tipp, wenn das Fahrprofil passt. Die Listenpreise sind bei den deutschen Premiummarken aber ohnedies nur ein Orientierungspunkt, mit ein paar Optionen kletterte der Preis unseres Testwagens von 73.950 auf 86.655 Euro. Was den Autor dieser Zeilen besonders gefreut hat: Die Adaptivfunktion des Tempomaten lässt sich nun mit einem Handgriff ausschalten, was je nach Verkehrssituation sehr angenehm ist. 

Audi Q5

Flotten-Tipp: 
e-hybrid quattro 220 kW
Testmodell: 
e-hybrid quattro 270 kW
Hubraum | Zylinder

1.984 cm3 | 4 1.984 cm3 | 4
Leistung* 299 PS (220 kW) 367 PS (270 kW)

Drehmoment*  450 Nm 500 Nm
0–100 km/h | Vmax 6,2 s | 250 km/h 5,1 s | 250 km/h
E-Reichweite | Batterie 100 km | 25,9 kWh 97 km | 25,9 kWh
Laden AC 11 kW, 2:30 h (0–100 %) 11 kW, 2:30 h (0–100 %)
Ø-Verbrauch | CO2 2,5 l S | 56 g/km 2,6 l S | 60 g/km
Kofferraum | Zuladung

438–1.358 l | 510 kg

438–1.358 l | 490 kg
Basispreis | NoVA 64.550 € (inkl.) | 0 % 73.950 € (inkl.) | 0 %

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