Differente Allradsysteme

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Suzuki kann auf eine langjährige Allradtradition zurückblicken. Bereits 1970 produzierte der japanische 4x4-Spezialist mit dem Jimny den ersten Allradler und hat damit den heutigen Trend zum geländetauglichen Fahrzeug schon früh erkannt.

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Bei Suzuki kommen je nach Fahrzeugtyp die unterschiedlichsten 4x4-Systeme zum Einsatz. FLOTTE&Wirtschaft konnte sich davon bei einem Test auf einer schneeglatten Piste von der Effizienz hautnahüberzeugen. Beim Swift sorgt beispielsweise ein permanenter Allradantrieb mit Viskokupplung für das nötige Vorankommen. Dabei wird die Antriebskraft kontinuierlich auf alle vier Räder übertragen, wobei die Vorder-und Hinterachse durch eine Viskokupplung miteinander verbunden sind.

Auf permanenten Allradantrieb greift Suzuki auch beim Grand Vitara zurück. Allerdings ist dieser beim Geländewagen in der Kompaktklasse mit einem sperrbaren Mitteldifferenzial verbunden. Bei diesem System hat der Fahrer die Möglichkeit, mittels Knopfdruck die Kraftverteilung zu wechseln, wenn er von der Straße ins Gelände fährt. Weiters können über einen Drehknopf in der Mittelkonsole Mittendifferenzialsperre und Geländereduzierung aktiviert werden.

Der Jimny ist beispielsweise mit einem manuell zuschaltbaren Allradantrieb verbunden. Durch eine spezielle Synchronisierung im Verteilergetriebe kann während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h über eine sogenannte Klauenkupplung von der Position 2H in die Position 4H geschaltet werden. Weiters kann das Antriebsmoment über eine Geländereduzierung (4WD-L) nochmals erhöht werden.

Am ausgeklügelsten ist das 4x4-System beim SX4 und beim Kizashi. Beim "intelligenten" Allradantrieb (i-AWD) kann der Fahrer über einen Schalter aus verschiedenen Einstellungen die Kraftverteilung wählen. Im Auto-Modus fährt man zunächst nur mit Frontantrieb, sobald aber das elektronische System über dieABS-Radsensoren Schlupf an der Vorderachse erkennt, schaltet es die Hinterachse stufenlos dazu. Ein Elektromagnet presst in Folge ein Lamellenpaket zusammen und schafft so eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den Achsen, die eine flexible Kraftverteilung ermöglicht. Die Spreizung reicht vom reinen Frontantrieb bis zur 50:50-Verteilung. Eine elektromagnetische Lamellenkupplung übernimmt darüber hinaus die Funktion des Mittenausgleichs.

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