CARamel: Sauberes Auto, saubere Sache

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CARamel: Sauberes Auto, saubere Sache

Das mobile Reinigungs-Start-up CARamel bereitet Firmenautos vor Ort ohne Wasser und Strom auf und gibt Menschen, die nach Österreich geflüchtet sind, neue Perspektiven.

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Mit der Autopflege ist das so eine Sache. Erst recht bei Firmenautos, wie ich als Fuhrparkleiter unseres Verlages aus leidvoller Erfahrung nur allzu gut weiß. Dabei sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, – nicht zuletzt im Sinne eines adäquaten Außenauftritts des Unternehmens – ein Mindestmaß an Sauberkeit an den Tag zu legen. Und zwar nicht nur außen, sondern vor allem auch im Innenraum. Oftmals fehlen aber Zeit und Muße, sich darum zu ­kümmern, professionelle Aufbereiter verdienen damit gutes Geld. Doch auch dieser Weg ist zumeist mit dem Aufwand des Bringens und Holens verbunden, Zeitverlust inklusive.

 

Reinigung ohne Wasser und Strom

Das hat sich auch Karin Melcher gedacht und gemeinsam mit ­Abdulkader Ahmed (der selbst viele Jahre als Mechaniker gearbeitet hat und aus Syrien stammt) das Start-up „CARamel“ gegründet. ­Erfreulicherweise tut man gleich mehrfach Gutes, wenn man die Truppe engagiert. Zum einen natürlich dem Fahrzeug, das innen wie außen wieder auf Hochglanz gebracht wird. Darüber hinaus sich selbst, da CARamel eine mobile Reinigungsfirma ist und zu Ihnen ­beziehungsweise Ihrem Fuhrpark kommt und nicht umgekehrt. Und last but not least hilft man Flüchtlingen. Wie das funktioniert? „Wir ­haben eine ganz starke soziale Komponente und helfen ­Refugees bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt“, so Melcher. „Unsere ­Mitarbeiter kommen derzeit aus Syrien und dem Irak und hatten dort bereits mit Autos zu tun, kennen sich also aus.“ Um etwaige sprachliche Barrieren zu überbrücken, werden die ­Reinigungsteams von lokalen Studenten begleitet, Missverständnisse gegenüber den Kunden werden somit ausgeräumt beziehungsweise von vornherein ausgeschaltet. Dank modernster Pflegemittel erfolgt die Reinigung übrigens ganz ohne Wasser und Strom und kann somit problemlos in der Garage erfolgen. Aus rechtlichen Gründen darf die Reinigung nicht auf öffentlichem Grund stattfinden.

 

Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie

Der Startschuss von CARamel war zwar erst vor wenigen Wochen, über mangelnde Aufträge kann sich Melcher jedenfalls nicht beschweren: „Wir waren schon bei verschiedenen Firmen, darunter S-Versicherung und Deloitte. Bis dato waren immer alle sehr zufrieden.“ Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und einen Opel Zafira rundum ­reinigen lassen. Die anfängliche Skepsis wich Begeisterung, da die Aufbereitung bis ins Detail (Türstege, Felgen etc.) erfolgte und nicht mit der Fahrt durch die Waschstraße verglichen werden kann. Zieht man vergleichbare Anbieter heran, kann sich auch der Preis sehen lassen. Die ­Anfahrt im Raum Wien erfolgt öffentlich ab vier Reinigungsdurch­gängen (z. B. zwei Komplettfahrzeuge oder vier Außenreinigungen). Abhängig von der Fahrzeuggröße geht’s ab 39,90 Euro (innen oder ­außen) los. Potenzial sieht man auch bei Ladestationen für E-Autos, die ­während des Ladevorganges aufbereitet werden könnten, hier strebt man Kooperationen an. Alle Infos unter.

Link: CARamel

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