Schon (vorab) gefahren: Cupra Raval
4,05 Meter lang, tiefergelegt, verbreiterte Spur: Der Cupra Raval ist das erste Auto auf der neuen, kleinen Elektro-Plat...
Beim Managen von Fuhrparks gibt es viele Dinge zu beachten. Hilfreich sind hier Programme, wie Webfleet, die essentielle Aufgaben abnehmen. In Zeiten von künstlicher Intelligenz, kann diese auch hier noch weitere Verbesserungen schaffen.
Das digitale Managen von Fuhrparks hat mittlerweile fast jede Flotte erreicht. Dabei werden in den Programmen nicht nur alle Themen rings um die wiederkehrenden technischen Untersuchungen (§57a) als regelmäßige Erinnerung ausgespielt, sondern auch Informationen gespeichert, wie Reifenlagerort oder Serviceintervall. Einige Unternehmen bauen dann in ihre Fahrzeuge zusätzlich noch Dongles oder digitale Fahrtenschreiber ein. Diese dienen nicht nur zur Aufzeichnung von Lenk- und Ruhezeiten. Sie geben dem Fuhrparkmanagement eine genaue Information darüber, wie der aktuelle Zustand des Fahrzeugs ist. Dieser kann dann die im Datenbus abgespeicherten Informationen zum Serviceintervall, Verbrauchswerte oder sogar Fehlercodes übermitteln. Das hilft dabei, Standzeiten zu reduzieren und Werkstatttermine zu planen, bevor der Dienstwagen den Start verwehrt.
Wenn die Flotte zu groß wird, helfen die riesigen Mengen an Daten zwar dabei, den Überblick zu bewahren, jedoch nur, wenn sie sinnhaft aufgearbeitet werden. Hier sieht Webfleet die Chance für den Einsatz künstlicher Intelligenz. Diese kann die großen Mengen an Daten sehr viel schneller verarbeiten und logische Schlüsse daraus ziehen. Das ist einerseits hilfreich, um Standzeiten zu reduzieren und das volle Potenzial auszuschöpfen. Auf der anderen Seite geht die Anpassung an neue gesetzliche Regulatorien so deutlich schneller und kann direkt überwacht werden.
Im professionellen Bereich ist die steigende Elektrifizierung der Flotten deutlich stärker als im privaten Bereich. In einigen Europäischen Ländern gibt es dreistellige Wachstumsraten beim Ausbau. Der Kostendruck bleibt dennoch bestehen. Durch die vollumfängliche Analyse der Fahrzeugdaten bieten sich hier Möglichkeiten die Routenführung so anzupassen, dass sie am kosteneffizientesten ist. So hat die KI das Potenzial schon eher wie ein digitaler Berater den Einsatz zu finden.
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