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Strenge Grenzwerte werden unterboten

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Wer einen Blick auf die neueste Dieselmotoren-Generation von Mercedes wirft, der sieht, dass der Selbstzünder noch lang nicht tot ist, ganz im Gegenteil.

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Eine effektive Abgasnachbehandlung ist das Um und Auf für einen sauberen Motor. Dass Mercedes hier seine Hausauf gabe gemacht hat, stellen die neuesten Dieselmotoren eindrucksvoll unter Beweis. Und zwar nicht nur auf dem Prüfstand, sondern vor allem auch im realen Test auf der Straße. Bei den RDE-Tests (Real Driving Emission) wurden bei unterschiedlichen Vier-und Sechszylinder-Triebwerken durchschnittliche NO -Werte zwischen 40 und 60 Milligramm pro Kilometer gemessen, vor allem auch im innerstädtischen Betrieb. Damit liegen die Mercedes-Motoren deutlich unter dem derzeit gültigen RDE-Grenzwert von 168 Milligramm pro Kilometer.

Besonders effizientes System

Ein Geheimnis der effektiven Abgasnachbehandlung ist die Motornähe des Systems, das vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten und Temperaturen den Wirkungsgrad deutlich steigert. "Wir haben zwar schon enorme Fortschritte erzielt, aber unsere Ingenieure treiben die Entwicklung natürlich weiter", so Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. "Unser Ziel für 2020 ist, bei durchschnittlichen NO -Emissionen um die 30 Milligramm pro Kilometer in RDE-Fahrten der Stufe 2 zu landen. Und wir haben uns fest vorgenommen, dass wir in den Jahren danach Mittelwerte in Richtung 20 Milligramm erreichen. Diese Werte streben wir insbesondere auch für RDE-Fahrten unserer Fahrzeuge in der Stadt an." (STS)

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