Erstes Kind der Vernunftehe

Printer
Erstes Kind der Vernunftehe

Der neue Opel Corsa ist das erste Kind aus der Ehe zwischen dem PSA-Konzern und Opel. Trotz mancher Parallelen zum Halbbruder Peugeot 208 ist der Auftritt eigenständig.

Advertisement

Der Opel Corsa ist nicht nur das älteste, sondern auch das wichtigste Modell der Marke mit dem Blitz. Und damit er auch wie ein Blitz einschlägt, haben die Ingenieure den Kleinwagen völlig neu entwickelt - nunmehr auf der Basis des ebenfalls neuen Peugeot 208 - und mit allerlei Technik ausgestattet. Von außen sieht der Evergreen deutlich sportlicher aus als alle seine Vorgänger. Aber auch technisch wurde der Opel auf sportlich getrimmt. Ohne Fahrer liegt das Gewicht bei lediglich 980 Kilogramm. Damit spart man rund zehn Prozent gegenüber der Vorgängergeneration ein. Hinzu kommt, dass der neue Kompakte nicht nur Abspeckkönig, sondern dank einem CW-Wert von 0,29 auch noch Aerodynamik-Champion seiner Klasse ist. Die coupéhafte Dachlinie und die Zweifarbenlackierung unterstreichen die neue Sportlichkeit des Bestsellers.

Leichtbau in allen Bereichen

Auch die Motoren wurden auf Leichtbau getrimmt und folgen dem stetigen Downsizing-Trend. Zu Beginn werden drei Benziner mit Leistungsstufen mit 75,100 und 130 PS angeboten. Alle drei verfügen über drei Zylinder. Ab der 100-PS-Variante ist der Motor turbogeladen. Auch ein Vierzylinder-Diesel mit 102 PS steht zur Auswahl. Bei einer ersten Testfahrt in Kroatien hielt das Topmodell mit 130 PS und Achtgang-Automatik sein Versprechen, überzeugte durch Antrittsstärke und glänzte mit seinem dynamischen Fahrverhalten auf den kurvigen Küstenstraßen. Je nach Fahrweise zeigt das relativ spartanisch gehaltene digitale Cockpit dabei zwischen fünf und acht Liter Verbrauch auf 100 Kilometer. Aber auch mit dem 100-PS- Benziner ist der neue Corsa ausreichend motorisiert. Der Innenraum ist für die Fahrzeugklasse solide verarbeitet. Im Vergleich zum Vorgänger ist er aufgeräumter und weniger verspielt. Die Sitze sind angenehm und bieten auch bei etwas zügigerer Fahrt ausreichend Seitenhalt. Das digitale Cockpit zeigt - sehr nüchtern - alle wichtigen Informationen von Geschwindigkeit bis zum Momentanverbrauch an. Auf dem wahlweise sieben oder zehn Zoll großen Display in der Mittelkonsole findet der Fahrer die restlichen Funktionen. Auch Android Auto und Apple CarPlay sind mit an Bord.

Zahlreiche Assistenzsysteme

Bei den Assistenzsystemen schöpft Opel dafür aus dem Vollen. Ab Werk ist der Kleinwagen bereits üppig ausgestattet mit Frontkollisionswarner, intelligenter Geschwindigkeitsregelung und -begrenzer, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung. Optional gibt es LED-Matrix-Scheinwerfer, Massagesitze, 180-Grad-Kamera, Einparkhilfe und vieles mehr. Den Corsa gibt es in vier Ausstattungsvarianten (Edition, GS-Line und Elegance) ab 14.639 Euro sowie als Elektro-Version ab netto 24.999 Euro.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren, können Sie unsere RICHTLINIEN FÜR DATENSCHUTZ UND VERWENDUNG VON COOKIES aufrufen.

OK