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Suzuki Ignis Jacques Lemans: Österreichisch aufgeputzt

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Suzuki Ignis Jacques Lemans: Österreichisch aufgeputzt
Johannes Posch

Die japanisch-österreichische Freundschaft wird auch 2021 mit Jacques-Lemans-Sondermodellen zelebriert.

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Jacques Lemans: Das klingt nach Champs-Élysées oder Circuit de la Sarthe, hat seinen Ursprung aber in Sankt Veit an der Glan im schönen Kärnten. Ergo gibt es die Sondermodelle des Ignis und Swift, für die Suzuki Österreich und das besagte Uhrenunternehmen sich zusammengetan haben, auch nur bei uns. Hervor tun sie sich nebst einem vom Importeur vorgerechneten Preisvorteil bis zu 2.000 Euro (regulär geht's beim Ignis bei 15.990 Euro los, als "JLM" startet er bei 13.990 Euro) vor allem optisch. Durch Dekorelemente innen und außen wie die Lenkradplakette oder spezielle Folien auf der C-Säule sowie auf den Spiegeln und Türen.Außerdem bekommt jeder Käufer eine Uhr dazugeschenkt; wahlweise für Damen oder Herren und jedenfalls mit Solartechnik und umweltverbundenen Materialien à la Apfel-Leder.

Akzeptabler Verbrauch

Der Ignis selbst hingegen blieb technisch unangetastet, seit wir ihn im Sommer 2020 zuletzt testen durften. Heißt: Der Mildhybrid-Motor überzeugt mit ausreichenden Fahrleistungen und laut unserem Test durchaus realistischen WLTP-Werten von 5,4 Litern, anständigem Allradantrieb, knackiger Fünfgang-Schaltung, narrensicherem Fahrverhalten ohne Lastwechsel-Tücken, einer indirekten, aber gefühlvollen Lenkung und gut dosierbaren Bremsen. Dass er dennoch im Stadtverkehr deutlich mehr daheim ist, als er es auf der langen Geraden von Le Mans wäre, versteht sich aber von selbst.

Platz ist in der kleinsten Hütte

Beim behände durch die City Schlängeln hilft auch das gute Gefühl, reichlich Sicherheitsaufgebot zur Seite gestellt zu haben. Wobei: Der Notbrems-Assistent fiel durch seine übertriebene Nervosität vor allem negativ auf. Schade, dass man ihn nur deaktivieren oder aktivieren, nicht aber dazu ermahnen kann, einfach etwas später loszuplärren, wenn man erst einmal nur ein bisserl weniger stark bremst als das Fahrzeug vor einem. Und ja: Auch das Infotainment-System, obgleich Apple CarPlay-und Android-Auto-fähig, hätte sich bei Suzuki mittlerweile eine Ablöse verdient. Ausnahmslos positiv hervorgehoben werden muss an dieser Stelle aber das Platzangebot, zumindest für die Mitreisenden. Sowohl vorn als auch hinten sitzt es sich wirklich gut. Einzig der Kofferraum mahnt dann etwas zu Zurückhaltung beim Kofferpacken. Ist aber manchmal eh ganz gut.

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