Test: MGS6 EV - Familiengold
MG lädt ein, den Schritt zurück zum Pragmatismus zu gehen und macht die Entscheidung sehr leicht. Der MGS6 EV wirkt dabe...
MG lädt ein, den Schritt zurück zum Pragmatismus zu gehen und macht die Entscheidung sehr leicht. Der MGS6 EV wirkt dabei nicht wie eine Kompromisslösung.
Willkommen bei einem Gedankenexperiment. Man nehme die Maslowsche Bedürfnispyramide und wende sie auf die Wahl des neuen Familien-Autos an. Sie baut sich wie folgt auf: Grundbedürfnis, Sicherheitsbedürfnis, Sozialbedürfnis, Individualbedürfnis und Selbstverwirklichung. Bitte mit einem Augenzwinkern betrachten.
Für eine Familie ist der Platz wohl eines der wichtigsten Kriterien. Der MGS6 EV hat davon mehr als genug. Fünf Erwachsene finden bequem Platz. Sollten in der zweiten Reihe jedoch Kinder sitzen, dann erleichtert der Platz auch das Reinheben und Angurten. Der Kofferraum hat genug Platz für den Familienhund und das Reisegepäck. Wem das nicht reicht, der weicht auf den vergleichsweise großen Frunk (102-124 Liter) aus.
Sieben Airbags inklusive einem in der Mitte zwischen den beiden vorderen Sitzen. Ein Satz Bremsen, der den Riesen in nur 36 Metern zum Stehen bringt und der NCAP-Test bescheinigt ihm fünf Sterne. Außerdem sind in der Liste der Fahrassistenten mehr Abkürzungen zu finden, als in dem berühmten Song der Fantastischen Vier.
Anders als bei Maslow kommt hier der Preis ins Spiel. Denn der Startpreis ist für ein 4,7 Meter langes SUV überraschend niedrig. Selbst wenn man die ganzen Boni komplett ignoriert, startet er bei knapp unter 43.000 Euro brutto und auch mit der Allrad-Version kann man unter 50.000 Euro brutto bleiben. Die Aufpreisliste umfasst ohnehin nur die Farbe um 790 Euro brutto.
Das Wohlbefinden kommt meist mit dem komfortablem Sitzerlebnis. Da kann der MG punkten. Man fühlt sich auf den Sitzen auch für sehr lange Strecken gut gewappnet. Dem Familienurlaub steht also nichts im Wege. Die zweite Reihe kann währenddessen durch das riesige Panorama-Glasdach den Himmel im Auge behalten. Sollte dieser mal fad werden, hat es im Fonds noch zwei USB-C-Steckdosen, um allerlei Geräte zu laden.
Mit einer WLTP-Reichweite von 485 Kilometern beim Allrad-Modell steht einem nichts mehr im Wege. Zumal der Testverbrauch sogar noch klar unter den 18 kWh lag. Die über 400 PS mögen beim Familienauto nicht unbedingt notwendig sein, aber wenn sie schonmal da sind, kann man sie auch nutzen. Dann spurtet der zwei Tonnen Koloss in etwas über 5 Sekunden auf 100 km/h.
> Weiterlesen: MGS5 EV im Test
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MGS6 EV Luxury 4WD |
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Leistung | Dauerleistung |
406 PS (299 kW) | 136 PS (100 kW) |
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Drehmoment | Gewicht |
540 Nm | 2.005 kg |
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0–100 km/h | Vmax |
5,1 s | 200 km/h |
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Reichweite | Antrieb |
460 km | Allrad |
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Ø-Verbrauch | Batterie |
18,1 kWh/100 km | 77 kWh |
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Laden AC |
11 kW, 8:30h (0–100 %) |
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Laden DC |
144 kW, 38 min (10–80 %) |
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Kofferraum | Zuladung |
674–1.910 l | 460 kg |
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Basispreis | NoVA |
49.490 € (41.242 exkl.) | 0 % |
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