Test Ford E-Tourneo Courier: Kleiner Planwagen
Beim vollelektrischen Connect stellt sich nicht die Frage, ob die Reichweite reicht. Sondern wie man damit schlau umgeht...
Beim vollelektrischen Connect stellt sich nicht die Frage, ob die Reichweite reicht. Sondern wie man damit schlau umgeht.
Über die grundsätzlichen Qualitäten des Courier – egal ob als Transit oder Tourneo – bedarf es keiner größeren Erläuterungen mehr. Ersonnen und erdacht als lupenreiner Ford, kommt man bei nur 4,3 Metern Länge auf 570 Liter Kofferraum bei voller Bestuhlung oder gut 2,1 Kubikmeter Laderaum. Optik ist für ein kleines Nutzi auch ungewohnt lässig und schön eckig, und sogar die Zweifarblackierung hat etwas Reizvolles, macht es diese eigentlich sehr nutzorientierte Klasse der Hochdachkombis ja schon wieder cool. So weit, so gut also. Was bleibt, ist aber die Frage, wie viel der Courier-Mitgift bei der vollelektrischen Version übrig bleibt.
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Klein ist fein
Der gravierendste Punkt ist natürlich der Preis. Während es beim 125 PS starken Benziner bereits bei 26.677 Euro brutto losgeht, darf man beim E schon 31.000 Euro netto hinlegen. Für den Active, unser Testexemplar, werden schon 34.400 Euro fällig – und weil die Frage bestimmt auftauchen wird: Als nutzorientierter Transit müssen 30.200 Euro hingeblättert werden, wenns elektrisch sein soll, wohingegen der E-Transit Courier bei 31.000 exkl. startet. Die verbaute Technik kennt man bereits aus dem Puma Gen-E, verfügt also über einen 136 PS starken Motor, der seinen Saft aus einem 46-kWh-Akku bezieht, der so geschickt im Unterboden verbaut ist, dass von den ursprünglichen Kofferraummaßen alle Liter übrig bleiben. Mehrgewicht? Im Vergleich zum Benziner knappe 200 Kilo, was über das fast schon sportliche Fahrverhalten schon einiges aussagt. So ein kleiner Akku hat schon seine Vorteile. Aber eben nicht nur.
Denken, dann lenken
Während man im Sommer mit den gewohnt leicht optimistischen WLTP-Werten von 320 Kilometern locker über die Runden kommt, kann es in Wintern wie dem letzten schon haariger werden. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die verbleibenden 150 Kilometer bei Minusgraden (und aufgedrehter Heizung, wohlgemerkt) reichen im betrieblichen Großstadtalltag nach wie vor. Es bedarf aber einer gewissen Planung und einer heimischen Wallbox. Der Rest aber lässt keinen Schüttelhuber vermissen: Ausreichend Dampf sorgt für souveräne Ampelsprints und über die knackige Lenkung und das agil abgestimmte Fahrwerk braucht man bei einem Ford kein Wort verlieren.
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Ford E-Tourneo Courier |
Flotten-Tipp: E-Transit Courier |
Testmodell: Active |
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Leistung | Drehmoment |
136 PS (100 kW) | 290 Nm |
136 PS (100 kW) | 290 Nm |
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Dauerleistung | Gewicht |
52 kW | 1.549 kg |
52 kW | 1.724 kg |
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0–100 km/h | Vmax |
9 s | 145 km/h |
k.A. | 145 km/h |
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Reichweite | Antrieb |
325 km | Vorderrad |
320 km | Vorderrad |
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Ø-Verbrauch | Batterie |
17,7 kWh | 46 kWh |
17,9 kWh | 46 kWh |
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Laden AC |
11 kW, 4,7 h (0–100 %) |
11 kW, 4:7x h (0–100 %) |
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Laden DC |
100 kW, 26 min (10–80 %) |
100 kW, 26 min (10–80 %) |
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Kofferraum | Nutzlast |
2,9 m3 | 600 kg |
2,9 m3 | 700 kg |
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Basispreis | NoVA |
30.200 € (exkl.) | 0 % |
34.400 € (exkl.) | 0 % |
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