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Sachbezugsbefreiung für E-PKW soll gestrichen werden

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Das Thema Sachbezug für E-Auto liegt laut Regierungsinsidern schon seit vielen Jahren ausformuliert in der Schublade und wartet auf ihren Einsatz. Der war für den Moment der Marktdurchdringung von mindestens 50 Prozent geplant.

Das unlängst vorgestellte Doppelbudget der Regierung sorgt für viele Aufreger aus verschiedenen Kreisen. Kritiker weisen darauf hin, dass immer die gleichen Personengruppen von Sparmaßnahmen und Neubesteuerung betroffen seien. Für viele Dienstwagennutzer kam die Gehaltserhöhung auf Grund des wegfallenden Sachbezugs gerade rechtzeitig zum Ausgleich der hohen Inflationsraten. Einige Unternehmen haben die Dienstwägen als zusätzlichen Anreiz genutzt und sie im Dienstvertrag auch bei unüblichen Positionen mit verankert, um die Dienstnehmer länger zu binden. 

Laute Stimmen

Mit der neuen Regelung kämen nun sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer in die Bedrängnis für das Budgetloch der Regierung aufzukommen. Günther Kerle, der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure weist darauf hin, dass der Regierung durch die Verfehlung der Klimaziele Kosten von bis zu neun Milliarden Euro entstehen könnten. Jetzt die gewillten Umsteiger wieder in der Ungewissheit zurückzulassen, wie hoch der Sachbezug ausfallen wird, wird nicht nur von Kerle ebenso bemängelt. Schnell kursieren Gerüchte und Mutmaßungen zur Höhe, denn einige sprechen bereits von 0,75%, wobei das Paper der Bundesregierung von einem Drittel des aktuellen Wertes spricht - das wären 0,67%. Die große Befürchtung ist, dass es den gesamten Bestand rückwirkend treffen könnte und somit nicht erst 2027, sondern schon jetzt den Verkauf von E-PKW einbremsen könnte. Wenn man die aktuelle Regelung auf die derzeit kursierenden Gerüchte adaptiert, erwarten die Dienstwagennutzer einen maximalen monatlichen Bruttoabzug von 360 Euro. Die Regierung erhofft sich dadurch Einnahmen von rund 75 Millionen Euro im Jahr 2027.

> Weiterlesen: ÖAMTC fordert Verlängerung der Spritpreisbremse

 

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