Und läuft und läuft und ...

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Mit einer von 190 auf 300 Kilometer gestiegenen Reichweite ist auch die Zielgruppe des elektrischen Golf deutlich gewachsen.

Mit dem Facelift der Golf-Baureihe wurde auch der e-Golf zart retuschiert. Wichtiger als die Optik ist freilich die dank neuer Batterie deutlich gestiegene Reichweite, die nun bei immerhin 300 Kilometern liegt. Auch wenn unser an den Käfer erinnernder Titel vielleicht nach wie vor etwas zu euphorisch klingt, so schlägt sich der Wolfsburger Stromer auch in der Praxis sehr wacker. Um den e-Golf in den Vergleichstest Winter/Sommer (ab Seite 16) aufzunehmen, machte uns zwar die spätere Markteinführung einen Strich durch die Rechnung, dennoch sind wir die Sommertestrunde bei gleichen Temperaturen - 28 Grad Celsius - auch mit dem VW gefahren.

Testverbrauch unter Werksangabe

Mit einem Durchschnittsverbrauch von 10,7 kWh hätte er sich auch im Wettbewerbsumfeld einen Spitzenplatz gesichert. Und dabei sogar die Werksangabe von 12,7 kWh deutlich unterboten und eine Reichweite von über 300 Kilometern erzielt. Dennoch gilt beim Golf das Gleiche wie für alle anderen E-Autos auch, Kälte und hohes Tempo sind und bleibendie größten Feinde der Reichweite. Man tut gut daran, sich genau zu überlegen, ob man mit der von VW angegebenen Praxisreichweite von 200 Kilometern -die im Winter weiter sinken kann - auch über die Runden kommt. Wenn ja, kann auch die Elektrovariante alle Stärken des klassischen Golf ausspielen. Ein klassenloses Auto, das bei jedem Anlass eine gute Figur macht, ohne zu dick aufzutragen. Derzeit ist der e-Golf zudem preislich äußerst attraktiv. Werden sämtliche Bonifikationen und Prämien ausgenutzt, winkt beim Umstieg ein Nachlass bis zu 11.680 Euro für Privatkunden, 7.380 Euro gibtes immerhin noch für Firmen. Bei einem Listenpreis von 38.690 Euro ein mehr als interessantes Angebot, bei dem bei gewerblicher Zulassung zudem noch die Vorsteuer abgezogen werden kann.

Alle Daten und Preise finden Sie auf Seite 21.

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