Von den Großen lernen

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Von den Großen lernen

Mit einem der größten Fuhrparks landesweit verfügt die österreichische Post über entsprechendes Know-how und reichlich Erfahrung im Flottenmanagement. Wie man von den Großen lernen kann, erklärte Horst Ulrich Mooshandl, Leiter Konzern Einkauf und Fuhrpark bei der Österreichischen Post AG.

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Die Österreichische Post AG "betreibt mit rund 10.000 Fahrzeugen einen der größten Fuhrparks des Landes, mit einem Fahrzeugsplit vom Fahrrad über den Lkw bis hin zu kleineren oder größeren Zustellfahrzeugen mit einer Gesamtjahresleistung von circa 140 Millionen Kilometer", wie Horst Ulrich Mooshandl, Leiter Konzern Einkauf und Fuhrpark, berichtete. Derzeit seien bei der Post AG rund 695 mehrspurige und 1.156 einspurige E-Fahrzeuge im Einsatz, "damit betreiben wir eine der größten gewerblichen E-Flotten in Europa".

Ausbau der E-Flotte

Langfristiges Ziel bis 2030 "ist ein weiterer Ausbau der E-Flotte auf 100 Prozent bei kleineren E-Fahrzeugen". Mooshandl betonte, dass sich E-Mobilität mittlerweile als günstige Alternative etabliert habe. Der Tausch von Treibstoff gegen Strom, der im Augenblick sehr günstig sei, wirke sich positiv auf die laufenden Kosten aus.

Apropos Kosten: Ein und dasselbe Fahrzeugmodell könne unterschiedliche TCO verursachen, je nach Einsatz und Region, das sei der "Fluch des Durchschnitts", wie Mooshandl erklärte.

Generell sei bei einem größeren Fuhrpark die vollständige Berechnung aller Kfz-relevanten Kosten von großer Bedeutung. Ein kleiner Fuhrpark sei "am effizientesten im Outsourcing". "Je größer ein Fuhrpark, desto wichtiger die Daten, denn die Fahrzeughistorie ist entscheidend zur Hebung von Kostenpotenzialen", unterstrich Mooshandl, der dazu rät, ab einer Fuhrparkgröße von 500 Fahrzeugen professionelle Software zu nutzen.

Zu den Aufgaben einer zentralen Fuhrparkorganisation zählen der Betrieb mit einem End-to-End-Prozessmanagement von der Beschaffung bis zum Verkauf der Fahrzeuge, zentrales Werkstättenmanagement und zentrale Konditionenpflege, die KV-Erfassung sowie eine Kundenschnittstelle und Call-Center-Betrieb. Im Bereich Innovationen stehe die Entwicklung einer E-Mobilitätsstrategie, die Pilotierung von Test-Kraftfahrzeugen, die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Kfz- Vermarktung im Vordergrund. Der Bereich Administration zeichne für Kosten und Finanzplanung, Mietpreiskalkulation auf Basis der Vollkosten, Rechnungsmanagement, Project Management Office und den Betrieb der Fuhrpark-Software verantwortlich.

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Drei Änderungen sollen für aufschlussreichere Ergebnisse sorgen: ein neues Unfallszenario, ein überarbeiteter Dummy und höhere Anforderungen. Die zwei ersten, getesteten Autos setzen dabei gleich mit je fünf Sternen Benchmarks.

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