Ready for Fuhrpark

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Renault präsentiert den Clio als Hybrid sowie den Captur und den Megane Grandtour als Plug-in-Hybrid. Vor allem die Stecker-Franzosen sind für Firmen spannend.

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Renault steigt in die Welt der Hybridantriebe ein. Die FLOTTE konnte das Trio aus Kleinen und Kompakten rund um Langenlois bereits näher kennenlernen. "E-Tech" wurde dabei als Überbegriff für die Elektrifizierung abseits reiner BEV (Battery Electric Vehicle) gewählt.

Manchmal ruppig Den Beginn macht der Clio E-Tech 140, der ab 21.640 Euro kostet. Wer will, kann sich mit diversen Ausstattungslinien (sportlich, luxuriös, limitiert) bis auf 28.290 Euro hochhanteln. Zum vergleichbaren Benzin-Clio mit 130 PS und Doppelkupplungsgetriebe werden etwa 2.000 Euro Aufpreis fällig. Der Kofferraum schrumpft nur minimal auf 300 Liter Volumen. Unterwegs wirkt der Kleinwagen gut gedämmt, der Sound des Benziners dringt beimsportlichen Beschleunigen somit nicht ungebührlich in den Innenraum. Wer sanft mit dem Gaspedal umgeht, wird im Stadtbereich viel elektrisch unterwegs sein, hektische Spurt-Brems-Wechsel quittiert der Clio mit etwas ruppigem Verhalten.

Noch allein auf weiter Flur In allen Lagen smooth arbeiten dagegen die beiden E-Tech Plug-in 160, die mit der stärkeren Batterie (9,8 statt 1,2 kWh) über 158 PS verfügen. Sowohl im Captur als auch im kompakten Megane Grandtour fühlt sich die Zusammenarbeit des 1,6 Liter großen Vierzylinders mit den beiden Elektromotoren (E-Hauptmotor und Generator) wohltuend harmonisch an. In der Stadt lassen sich über60 Kilometer rein elektrisch zurücklegen, kombiniert sind es immer noch über 50 Kilometer. Wer auf seinen Pendelstrecken Autobahnen dabei hat, kann beruhigt sein, auch bei 135 km/h darf der Benziner ruhen, wenngleich die elektrische Reichweite rascher sinkt. Als Vollladezeit der Akkus sind drei bis fünf Stunden einzurechnen, passende Ladelösungen gibt es direkt beim Importeur. Der Ladeanschluss ist übrigens dort, wo sonst der reguläre Tankdeckel zu finden ist. Dieser wandert auf die linke Seite des Autos. Beim Captur (ab 33.790 Euro) werden knapp 6.000 Euro Stecker-Aufpreis verlangt, beim Megane Grandtour sind es knapp 7.000 Euro. Besonders für Firmen ist der Kombi spannend, denn im Gegensatz zum TCe 160, den es nur in höheren Ausstattungen gibt, steht der E-Tech Plug-in 160 bereits ab der Ausstattungslinie "Zen" (ab 34.190 Euro) bereit. Auch "Business" (Einparkhilfe, Navi etc. Serie) macht Lust, ihn in den Fuhrpark zu integrieren, so das Fahrprofil kompatibel ist. Auffallend beim Megane: Mit dem Plug-in wird auch das Facelift - eingeführt.

Die Konkurrenzsituation: In der 4,2-Meter-Klasse gibt es derzeit kein Plug-in-SUV, der Kia XCeed PHEV ist größer und teurer. Auch Kompakt-Kombis mit Plug-in-Technologie sind erst im Anrollen, etwa der Seat Leon Kombi.
 

Gut kombiniert

Gut kombiniert

Viele Plug-in-Hybride sind in Premium- und Luxussegmenten angesiedelt, Kia bringt nun auch einen Ansteck-Kombi in der Kompaktklasse, den wir näher unter die Lupe genommen haben.

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