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Zulassungszahlen: Plus 11,2 Prozent im Jahr 2023

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Zulassungszahlen: Plus 11,2 Prozent im Jahr 2023
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Die Verkaufszahlen von Pkw und Nkw entwickelten sich wieder positiv. Alternative Antriebsformen befinden sich zudem weiter im Aufwind.

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Gab es 2022 mit einem Minus von 10,3 Prozent und 215.050 neu zum Verkehr zugelassenen Pkw noch lange Gesichter bei den Importeuren und der Händlerschaft, gab es im letzten Jahr mit Ausnahme des September (− 4,3 Prozent) in allen Monaten signifikante Anstiege. Insgesamt erreichten die Zulassungen mit 239.150 etwa das Niveau des Jahres 2021, was im Vergleich zum letzten Vorkrisenjahr 2019 aber nach wie vor ein Minus von 27,4 Prozent darstellt.

Elektro? Da gab es 2023 47.621 Neuzulassungen bei den BEV, was einem Anstieg von 39,4 Prozent oder 13.456 Stück entspricht. Ebenfalls kräftig zugelegt haben Hybride, die mit 52.967 Stück Benzin-Hybriden (+ 30,1 Prozent) und 14.619 Diesel-Hybride (+ 8,9 Prozent) deutlich beliebter waren als ihre rein strombetriebenen Kollegen. Wie zu erwarten, gab es entsprechende Rückgänge bei Modellen mit reinem Benzin- und Dieselantrieb (77.354 Stück; − 1,5 Prozent, 46.568 Stück;− 3,2 Prozent), wobei hier angemerkt werden muss, dass das Angebot an diesen rein fossil betriebenen Varianten sukzessive abnimmt. Insgesamt bewegt sich der Anteil von rein elektrisch betriebenen Pkw an bei 19,9 Prozent, der von Benzin-Hybrid-Pkw bei 22,1 und der von Diesel-Hybrid-Pkw bei 6,1 Prozent. Konventionell angetriebene Pkw machen also nach wie vor einen Anteil von 51,8 Prozent aus.

Interessant: Von allen Elektro-Pkw-Neuzulassungen entfielen 79,4 Prozent auf juristische Personen, Firmen und Gebietskörperschaften, also nur 20,6 Prozent auf private Fahrzeughalter. Bei Diesel-Pkw liegt der Privatanteil mit 19,6 Prozent auf ähnlichem Niveau, nur die Benziner sind mit einem Anteil von 43,3 Prozent bei den Privatpersonen deutlich beliebter.

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