So klappt's mit der E-Mobilität

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So klappt's mit der E-Mobilität

Die E-Mobilität bietet viele Chancen, beim Umstieg gibt es aber noch viele Fragen. ALD Automotive lud zum Informationsaustausch.

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"E-Mobilität rundum betrachtet", lautete das Motto, unter dem ALD Automotive zum Business-Frühstück lud. Das Interesse war sichtlich groß, schließlich sind viele Fuhrparkleiter auf der Suche nach Antworten auf die zahlreichen Fragen, die sich bei der näheren Betrachtung des Themas aufdrängen. Dass die E-Autos auf dem Vormarsch sind, offenbart ein Blick in die Zulassungsstatistik. Wenngleich das Plus noch deutlich größer sein könnte, wären die neu vorgestellten Fahrzeuge auch in entsprechender Stückzahl lieferbar. Je nach Modell kann die Wartedauer durchaus ein Jahr dauern, was eine entsprechende Planung voraussetzt.

Besonders wichtig ist in den allermeisten Firmen freilich die Wirtschaftlichkeit, schließlich sind Elektroautos nach wie vor spürbar teurer als entsprechende Modelle mit Verbrennungsmotor. Unternehmen können hier gleich mehrere TCO-Joker einsetzen, der gewichtigste ist freilich, dass die E-Fahrzeuge voll vorsteuerabzugsfähig sind. Zudem - auch dabei spart die Firma - sind die Autos vom Sachbezug befreit, was wiederum bei den Mitarbeitern auf großes Interesse stößt. Und damit indirekt gleich ein Problem mitbringt, nämlich das Laden zu Hause. Mittlerweile gibt es intelligente Wallboxen, die den Verbrauch erfassen und vom Mitarbeiter mitsamt den Reisekosten abgerechnet werden können. Es gibt aber auch Unternehmen, wo der Mitarbeiter den Strom aus der eigenen Tasche zahlen muss, der Vorteil der Sachbezugsbefreiung wiegt schließlich deutlich höher.

Spannende Vorträge und Erfahrungsberichte

Christian Morawa, Geschäftsführer der BMW Group Austria, warf in seinem Vortrag einen Blick auf die mittlerweile zehn Jahre alte Geschichte der E-Mobilität im Hause BMW und gab einen Ausblick auf weitere Produkte der nahen Zukunft, darunter die vollelektrische Version des beliebten X3. Stéphane Renie, bei ALD Automotive für die Nachhaltigkeit zuständig, warf einen Blick auf Gegenwart und Zukunft der alternativen Antriebe. Aktuell würde bereits jedes zehnte über ALD gemanagte Fahrzeug ein "grünes" Fahrzeug sein, also zu Gruppe der Hybride, Plug-in Hybride beziehungsweise E-Autos zählen. 2020 soll diese Zahl sogar verdoppelt werden. Österreich würde sich nicht zuletzt aufgrund des Energiemixes geradezu perfekt für den Ausbau der E-Mobilität eignen, so Renie. Martin Kössler, Geschäftsführer ALD Automotive in Österreich, will potenziellen Kunden die Scheu vor dem Umstieg nehmen. So gelte es nicht nur ein entsprechendes Fahrzeug zu finden, sondern auch eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen, um dieses sinnvoll betreiben zu können. Christian Rötzer, Geschäftsführer des TÜV Austria Automotive, und Melanie Preinfalk, Manager Strategic Project bei der TGW Group, ließen das Auditorium abschließend noch an den spannenden Erfahrungen aus der Praxis teilhaben. Die Möglichkeit zu Probefahrten rundete den interessanten Vormittag ab.

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