ich will lieber einen Schkoda!

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ich will lieber einen Schkoda!

Damals wurde die erste SMS mit der Nachricht "Merry Christmas" verschickt, der Benzinpreis betrug in Euro 0,698 und Škoda startete eine unglaubliche Erfolgsgeschichte in Österreich. Damals vor 30 Jahren. Heute feiert Škoda sein 30-jähriges Jubiläum und wir blicken auf den großartigen Werdegang der Marke zurück und ebenso in die Zukunft.

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Damals – so beginnen viele spannende Geschichten. Wie jene von Škoda Österreich. Die traditionsreiche Marke feiert in Österreich ihren 30er – und war von Anfang an ein besonderer, mitunter herausfordernder und jedenfalls großartiger Erfolg. Mann der ersten Stunden und noch heute als Geschäftsführer tätig war und ist Max Egger. Am 1. Juli 1992 startete der Salzburger mit einem Team von sechs ambitionierten Mitarbeitern, 30 mutigen Händlerpartnern und zwei Modellen, dem Škoda Favorit und dem Forman, der Kombi-Variante. Bereits darum rankt sich die erste Geschichte, denn die Autos waren nicht nur einheitlich mit einem 54-PS-Motor ausgestattet und in fünf Farben und drei verschiedenen Sitzbezügen in Braun ausgestattet, sondern "leider waren auch manchmal alle drei Sitzbezüge in einem Auto, das war eine Herausforderung", erinnert sich Egger schmunzelnd.

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Die wird wohl auch in die Geschichte eingehen, diese 30er-Party in Schloss Hof. Zum ersten Mal war in Österreich eine Range geschichtsträchtiger Škoda-Modelle in dieser Dichte auf einem Fleck versammelt. Von einer Replik des ersten Autos, der Laurin&Klement Voiturette A (Bj. 1905/2010), über einen Škoda Superb 3000 OHV (Bj. 1939), einen 120 GLS (Bj. 1982) oder den Rennflitzer 1100 OHC (B. 1957) bis hin zu den heutigen Modellen Enyaq Coupé iV oder Fabia RE-X1 Kreisel. Um jedes einzelne dieser Autos ranken sich Stories ohne Ende, wie auch um jeden einzelnen Händler. Aus all den vielen Geschichten wurde irgendwann bei der Händlertagung dazu ein Kabarett unter dem Motto "Der Kunde ist König" gestaltet.

Eine große Familie
Das ist übrigens nicht so einfach dahingesagt, dass der Kunde König ist und die Škoda Familie eine richtige Familie. Viele sind von Beginn an, viele seit über 20 Jahren dabei. Da halten alle zusammen, das Unternehmen ist im ständigen Austausch mit Händlern und Kunden und jeder weiß: Wenn bei Škoda etwas gesagt wird, dann ist das so und gilt das so. Für alle. "Diese Familie hat etwas aufgebaut, das viele nicht für möglich gehalten haben. Das schweißt zusammen", schildert Egger. "Wir haben Probleme gemeinsam gemeistert und sind wirklich im Dialog miteinander. Jeder wird gehört, es gibt für niemanden irgendwelche Sonderausnahmen." 86 Händler sind es mittlerweile und mehr als 180 Service-Partner.

Best-Teller
Die absolute Lieblingsgeschichte Eggers ist jene vom Start des Herzstücks der Marke, dem Škoda Octavia. 3.000 Stück sollten davon 1996 verkauft werden – 11.000 sind es geworden! Das war nicht nur ein alles überragender Erfolg, sondern der Durchbruch der Marke, auch weltweit. Zeitgleich erklomm der Fabia den Autohimmel: als erster Kleinwagen, der serienmäßig ABS und Klima hatte. "Das war nicht üblich damals", so Egger, "damit wurden wir von der Billig- zur Preiswertmarke. Man bekam und bekommt für einen Škoda einfach extrem viel für faires Geld."

Ganz schön findig
Grundstein für den sympathischen und unkomplizierten Auftritt war übrigens das Werbetestimonial Onkel Findig. Durch ihn und mit ihm wurde die Marke von Anfang an verstanden, simply clever und ehrlich. "Und es war klar: Wir nehmen uns selbst nicht so besonders wichtig. Wir beschäftigen uns lieber mit den Kunden als mit uns selbst", so Egger und hängt eine Anekdote zur Favorit-Werbung an. "Der letzte Satz des Plakats lautete ,Škoda, ein Auto zum Fahren', worauf ein paar Kollegen fragend meinten ,Nun, was sollte man sonst mit einem Auto machen?'. Meine Antwort lautete: ,Na, angeben zum Beispiel.' - Da haben sie's verstanden."

Die wichtigsten Meilensteine
- 1992 Von Favorit und Forman werden 248 Stück verkauft.
- 1994 Der Felicia löst den Favorit ab und verkauft sich im ersten Jahr 2.670-mal.
- 1996 erscheint das bislang erfolgreichste Modell der Marke und zugleich Herzstück, der Octavia, der in weiterer Folge als Combi und ab 1999 als 4x4 punktet. Zugleich ist es das Jahr der großen transformation von der Billig-zur Preiswertmarke.
- 1999 Das nächste Volumenmodell debütiert: Der Fabia, erster Kleinwagen mit serienmäßig ABS und Klimaanlage, entwickelt sich raschzu einem der beliebtesten Kleinwagen Österreichs.
- 2000 Škoda startet sein Engagement im Kunden-Motosport, Werksfahrer Armin Schwarz gewinnt erstmals in Österreich mit einem Octavia RS. Und: Škoda schafft zum ersten Mal den Sprung über die 5-Prozent-Marktanteil-Hürde.
- 2004 Eine Studie des Roomster, ein Konzept aus Living-and Driving Room, polarisiert und erhält als erstes Modell fünf NCAP-Sterne.
- 2008 Mit der zweiten Generation des Fabia gelingt der Sprung auf Platz 1 im Segment und auf Platz 2 inÖsterreich. Und: Der Yeti feiert seinen Einstand und wird zum Sympathieträger.
- 2011Škoda verkauft erstmals mehr als 20.000 Autos in Österreich und hat mit dem Citigo das erste CNG-Modell im Angebot.
- 2014 Der neue Superb gibt die Richtung für das neue Design an.
- 2016Škodas erster Siebensitzer ist der Kodiaq. Und: Škoda ist Nr. 2 am österreichischen Automobilmarkt.
- 2020 Der erste Strom-Škoda ist da, der Citigo iV.
- 2021 Der Enyaq eröffnet die Transformation zur Elektro-Mobilität.

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