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Zugmaschine statt Rangierlock

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Von der Straße auf die Schiene und wieder zurück: der Unimog Blue Tec6 macht sowohl auf dem Gleis als auch auf dem Asphalt eine gute Figur.

Der Unimog mutiert vom Straßen- zum Schienenfahrzeug – ein Vorgang, mit Zagro Bahntechnik im Einmann-Betrieb in rund einer Minute zu bewerkstelligen ist – auch weil sehr vieles automatisch abläuft. Rein rechnerisch könnte der Unimog U 423 auf der Schiene bis zu 1.300 Tonnen schleppen. Voraussetzung dafür wären allerdings perfekt vorbereitete Schienen und völlige Trockenheit, wodurch Unimog hier den offiziellen Wert mit 800 Tonnen angibt – auch dann, wenn es leichte Steigungen zu überwinden gibt.

 

Unumgänglich ist dabei natürlich die am Fahrzeug aufgebaute Eisenbahnwagenbremsanlage, die für 800 Tonnen beziehungsweise 52 Achsen ausgelegt ist. Bedient werden kann das 231 PS starke Fahrzeug, das serienmäßig über 8 Vorwärts- und ebenso viele Rückwärtsgänge verfügt, nicht nur vom Fahrersitz aus, sondern im Rangierbetrieb auch mittels Fernbedienung. Eine weitere Arbeitserleichterung für den Alltag.

 

Auf der Schiene ist die Zugmaschine dabei bis zu 50 km/h schnell, auf der Straße sind 90 km/h möglich. Immer mehr Unternehmen mit Gleisanschluss erkennen, wie schwierig sich der Betrieb einer klassischen Rangierlok in der Praxis darstellt. Hoch sind dabei die Kosten für Anschaffung, Betrieb und natürlich auch für das notwendige Personal. Der Unimog mit Zagro Bahntechnik deckt nicht nur das Einsatzgebiet einer kräftigen Verschublok im Bereich bis zu 800 Tonnen ab, sondern ist auch von Lkw-Fahrern mit einerZusatzausbildung nutzbar.

Link: www.pappas.at/nutzfahrzeuge/unimog?gclid=CM3tmJe389ACFdTNGwod464NHQ

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