Dick im Business

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Das Forschungsunternehmen nanoFlowcell konnte einen unglaublichen Bestelleingang von 25.500 Stück 48-Volt-E-Autos mit einem Auftragsvolumen von über 3,1 Milliarden Euro verbuchen.

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Gleich 25.000 Quantino (o.) und 500 Quant hat ein internationales Investorenkonsortium Mitte Juni bei den nanoFlowcell Holdings bestellt und dafür 3,1 Milliarden Euro überwiesen. CEO Nunzio La Vecchia sieht darin neben einer Begeisterung für den serienreifen Supersportwagen mit Flusszellenantrieb vor allem eine Bestätigung über die Wirtschaftlichkeit des nanoFlowcells-Antriebs: "Ich glaube, es ist einmalig in der Geschichte der Automobilindustrie, dass eine Vorbestellung in dieser Größenordnung aufgegeben wurde, noch bevor die eigentliche Produktion angelaufen ist." Im Unterschied zu klassischen batterieelektrischen E-Autos benötigt die nanoFlowcell zur Energiespeicherung und Energieumwandlung lediglich eine vom Unternehmen entwickelte toxikologisch unbedenkliche, nicht brennbare und umweltgerecht produzierbare Elektrolytflüssigkeit mit dem Markennamen bi-ION. Mit dieser Flüssigkeit, die wie gewöhnlicher Sprit getankt wird, wird wiederum eine Flusszelle betrieben, die den Strom für die Elektromotoren liefert. Damit ist die Zelle über die Tankgröße skalierbar und bestimmt letztendlich die verfügbare Energiemenge und die Reichweite.

Flottenkunden im Visier

Die Endkunden der bestellten Fahrzeuge kommen laut dem Unternehmen vor allem aus dem Flottenbereich, wobei die ersten Fahrzeuge in knapp zwei Jahren ausgeliefert werden sollen. Um diese betanken zu können, sollen sogenannte "bi-ION Tank-Spots" errichtet werden, die von den Flottenbesitzern betrieben werden. Beliefert werden diese wiederum mit der Elektrolytflüssigkeit aus der zentralen Produktion der QUANT-City-Pilotanlage, die noch dieses Jahr gebaut werden soll. Ausreichend Kapital dafür sei nach der Großbestellung laut La Vecchia nun jedenfalls vorhanden. (PSP)

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