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Nissan Navara N-Guard: Für Land und Leute

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Nissan Navara N-Guard: Für Land und Leute

Mit dem N-Guard hat Nissan die Navara-Baureihe mit einem feschen Top-Modell gekrönt, das sowohl im legeren Alltag als auch bei hand­­festen Arbeitseinsätzen nicht so schnell an seine Grenzen kommt.

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Im Bereich der Pick-ups ist der Nissan Navara ein echter Kosmopolit. Neben Europa, Nord- und Südamerika wird er auch im Nahen Osten, der Türkei und in Südafrika vermarktet. Je nach Land unter einer anderen ­Bezeichnung: Navara, NP300 oder Frontier sind ­derzeit seine offiziellen Namen, zuvor wurde er aber auch schon als „Big M“, „Fiera“, „Skystar“, „Winner“ oder schlicht als „Pick Up“ angeboten. Quasi ein Welten­kind, das wortwörtlich mit den Wassern aller Länder ­gewaschen ist. Kein Wunder, dass andere Marken, denen die Expertise in der ­Pritschen-Entwicklung bisher gefehlt hat, auf den japanischen Longseller vertrauen und ihre Fahrzeuge auf Basis des Navara verfeinern. Renaults Alaskan und die X-Klasse von Mercedes-Benz sind nur zwei Beispiele, international fertigen oder fertigten auch schon ­Peugeot, Dongfeng oder Suzuki auf der Nissan-Plattform ihre eigenen Pick-up. 

Lifestyle als Entscheidungshilfe

Doch zurück zum eigentlichen Nissan, genauer gesagt, der „N-Guard“-Version, die Nissan seit dem vergangenen Jahr in Europa anbietet und das Nonplusultra der Baureihe darstellt. Lifestyle wird auf dem alten Kontinent in dem Fahrzeugsegment nämlich immer ­wichtiger, weshalb neben den klassischen Arbeiter­qualitäten sowie einer robusten Bauweise und einer möglichst hohen Anhängelast beziehungsweise Zuladung auch Pkw-Features wie Teilledersitze, Navigationssystem oder Sitzheizung die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen. All das hat der N-Guard serienmäßig mit an Bord. Einzige Einschränkung: Er wird hierzulande nur als „Double Cab“ mit zuschaltbarem Allradantrieb, 190-PS-Diesel, wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 37.370 Euro) oder 7-Gang-­Automatik (ab 38.787 Euro) angeboten. 

Alltagstauglicher Begleiter

Für den Test haben wir die Automatik-Version ausgefasst, die uns fast ohne Tadel über mehrere hundert Autobahnkilometer, einige Stunden über ausgefahrene Feldwege im Mühlviertel und zahlreiche Tage im Stadtverkehr begleitet hat. Klar, ein Pick-up wird nie den Komfort einer Limousine bieten, doch die Mehrlenker-Hinterradaufhängung mit Schraubenfedern bügelt Stöße deutlich besser aus als mancher Konkurrent. Auch der Verbrauch hält sich trotz des hohen legalen Vollgasanteils auf der Autobahn mit 9,5 Litern in Grenzen. Einzig die Automatik findet nicht immer den wirklich passenden Gang, – schaltet manchmal etwa bei Tempo 130 vom 6. in den 5. Gang. 

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