Johanniter fahren auf Stromer ab

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Dank einer Fuhrparkanalyse durch die Energie Ingenieure GmbH wissen die Johanniter Tirol nun, dass der Großteil ihrer Pkw-Flotte durch E-Autos ersetzt werden kann.

Mit dem Ziel, den CO2-Ausstoß des gesamten Fuhrparks deutlich zu senken und anfallende Treibstoffkosten drastisch zu reduzieren, haben die Johanniter Tirol im September 2015 eine Fuhrpark-Analyse sowie eine Prüfung möglicher Elektroauto-Alternativmodelle in Auftrag gegeben. Lorenz Köll, Geschäftsführer der Energie Ingenieure GmbH, die mit der Analyse beauftragt wurden: "Soweit uns bekannt ist, wurde eine derartige Nutzungsanalyse für Fahrzeuge, die im Pflegebereich eingesetzt werden, österreichweit zum ersten Mal durchgeführt."

Eindeutige Ergebnisse

Das Fazit nach der mehrwöchigen Fahrprofil- und -strecken-Analyse könnte nicht eindeutiger sein: Von den 15 konventionell angetriebenen Pkw, die die Tiroler Johanniter vorwiegend in der Hauskrankenpflege im Einsatz haben, können zwölf durch reine Elektroautos und eines durch einen Plug-in-Hybriden ersetzt werden. Damitwürde die Rotkreuz-Organisation pro Jahr 30,6 Tonnen CO2 einsparen und die jährlichen Treibstoffkosten um knapp 7.000 Euro reduzieren. Franz Bittersam, Geschäftsführer der Johanniter Tirol: "Wir haben bereits zwei Elektrofahrzeuge angeschafft, der weitere Fuhrpark wird nun sukzessive und nach Maßgabe unserer Möglichkeiten umgestellt." Johanniter-Fahrdienst-Leiter Christoph Parigger: "Wir waren zudem überrascht, dass für unsere Flotte nur acht Ladestationen mit Normalladung, also keine Schnelllader, erforderlich sind. Somit werden durch die Analyse auch hohe Kosten an nicht benötigterLadeinfrastruktur eingespart." (PSP)

Schneller und günstiger

Schneller und günstiger

Der Bundesverband Elektromobilität Österreich fordert eine einheitliche dreiphasige Lademöglichkeit bei E-Autos. Das würde die Ladezeit verkürzen und damit das Stromtanken günstiger machen.

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