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Flottenanteil wächst weiter

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Flottenanteil wächst weiter

Der Pkw-Markt in Österreich ging auch 2019 leicht zurück. Benziner und Diesel verloren teils zweistellig, die alternativen Antriebe legten stark zu. E-Autos machten knapp drei Prozent aller Neuzulassungen aus - auch gewerbliche Zulassungen stiegen weiter. Ein Zahlenspiel.

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Bereits 2018 wurden 12.252 Autos weniger als im Vorjahr zugelassen (- 3,5 Prozent). 2019 setzte sich dieser Trend fort, wiederum wurden 11.705 Autos weniger als im Vorjahr neu zum Verkehr zugelassen. Das entspricht einem Minus von 3,4 Prozent und einem Gesamtmarktvolumen von 329.363 Pkw. Zwei Rückgänge hintereinander klingen nach einem starken Einbruch, liegt in Wahrheit aber noch immer weit über dem 20-Jahres-Schnitt von 316.332 Autoneuzulassungen pro Jahr.

Noch ein Trend geht weiter: Der Dieselmotor verliert weiter an Boden, so wurden 2019 wiederum um 10,9 Prozent weniger Selbstzünder verkauft (2018 vs. 2017: minus 20,9 Prozent). Damit liegt der Dieselanteil bei den Pkw-Neuzulassungen nur mehr bei 38,4 Prozent. Ein ähnliches Bild bei den Benzinern: Nach einer stärken Nachfrage im Jahr 2018 (+ 12,5 Prozent) wurden auch die 2019 um vier Prozent weniger stark nachgefragt, stellen mit 53,7 Prozent jedoch die Mehrheit am Gesamtmarkt. Der Anteil alternativ betriebener Pkw - Elektro, Erdgas, bivalenter Antrieb, kombinierter Antrieb (Hybrid) und Wasserstoff-Brennstoffzelle -war mit 8,0 Prozent beziehungsweise 26.346 Neuzulassungen (2018: 4,9 Prozent bzw. 16.807 Autos) zwarweiterhin vergleichsweise gering, der relative Zuwachs betrug aber 56,8 Prozent (2018: + 18,7 Prozent).

Alternative & Flotten legen zu

Nach wie vor stellen Benzin-Hybrid-Pkw mit 47,8 Prozent (12.348 Stück) anteilsmäßig die größte Gruppe im Bereich der alternativen Antriebsarten. Doch die E-Autos holen langsam auf: 2019 wurden 9.242 Stück verkauft, was einem Zuwachs von 36,8 Prozent entspricht. Ihr Anteil an den Gesamtzulassungen stieg damit von 2,0 auf 2,8 Prozent. Die meisten E-Autos wurden in Wien (1.837), Niederösterreich (1.642), Oberösterreich (1.556) und der Steiermark (1.367) zulassen.

Trotz des Zugewinns der Alternativen stieg 2019 der durchschnittliche CO2 Ausstoß aller neuen Pkw von 2018 auf 2019 von 123 auf 126 Gramm pro Kilometer. Nach dem neuen WLTP-Testverfahren liegt der Durchschnitt aller Diesel bei 163, bei Benzinern bei 150 Gramm CO2 pro Kilometer. Wohl auch ein Grund: SUV bilden nach 2018 auch 2019 mit 31,9 Prozent das wichtigste Segment, gefolgt von der Kompaktklasse (24,7 %) sowie den Kleinwagen (18,8 %). Bei den Marken stellt VW nach wie vor den Marktführer (16 % Marktanteil), gefolgt von Škoda (8,3 %) sowie Seat (6,0 %). VW verlor im Vergleich zum Vorjahr jedoch 7,5 Prozent an Neuzulassungen, ebenso rückläufig waren Ford (- 2,8 %), Renault (- 4,5 %), Opel (- 10,8 %), Hyundai (- 9,4%), Mercedes (- 6,8 %) und Fiat (- 8,9 %).

Ebenfalls keine Überraschung: Der Pkw-Markt verschob sich auch 2019 weiter in Richtung Flottenkunden. Mittlerweile sind juristische Personen, Firmen, Gebietskörperschaften&Co für 66,8 Prozent aller Pkw-Neuzulassungen verantwortlich. Bei den E-Autos stellen sie sogar 80,9 Prozent aller Erstzulassungsbesitzer.

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Ursprünglich war Hans Roth Gemischtwarenhändler. 1979 gründete er, gemeinsam mit seiner Frau, das Entsorgungsunternehmen Saubermacher - als Beitrag für eine lebenswerte Umwelt. Heute beschäftigt das Unternehmen 3.200 Mitarbeiter in sieben Ländern, pro Jahr werden 3,5 Millionen Tonnen Abfall übernommen, dank hoher Verwertungsquoten und Abfallvermeidung nicht nur klimaneutral, sondern sogar klimapositiv.

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