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Renault, Volvo und CMA CGM schließen E-Nfz-Allianz

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Mit dem Ziel, skalierbare BEV-Nutzfahrzeuge für die letzte Meile zu bauen, haben Renault, Volvo Trucks und CMA CGM die Firma Flexis gegründet. Startschuss ist 2026.

Man wollte es nicht ausplaudern, aber natürlich hat man China als großen Gegner im Auge, wenn es um die Frage ging, warum man sich zu dieser Allianz entschlossen hat. Aber auf der anderen Seite stimmt es, dass die europäische Industrie wenig entgegenzusetzen hat im Bereich der speziell für die sogenannte letzte Meile konzipierten E-Nutzfahrzeuge. Denn es geht hier nicht nur einfach darum, ein Fahrzeug auf die Räder zu stellen. Es geht um das ganze Drumherum, weswegen diese Partnerschaft für Luca De Meo, Oberboss von Renault, auch durchwegs Sinn ergibt.

 

Flexis ist somit auch die grundsätzliche Idee von De Meo gewesen, der die Sache ins Rollen brachte, und die Kernprodukte sind natürlich zuerst einmal die Fahrzeuge an sich. Es wird Modelle in den drei typischen Größen leichter Nutzfahrzeuge geben, die aber skalierbar und nach einem Baukastenprinzip mit unterschiedlichsten Aufbauten bestückt werden können, um den Kundenwünschen möglichst gut zu entsprechen. Das allein könnte Renault natürlich auch, aber da es gerade in der Logistik um mehr geht als nur eine Fahrzeugflotte aufzubauen, holte man Volvo Trucks ins Boot, die im Bereich des Schwerverkehrs über viel Erfahrung über Telematik und vernetzte Dienstleistungen haben. Und gerade bei der Digitalisierung könnte der Schlüssel zum Erfolg liegen, da für potenzielle Kunden die Fahrzeug-Programme natürlich in bestehende EDV-Systeme integriert können werden müssen. Und ganz nebenbei gibt es eine gewisse Verwandtschaft, schließlich besitzt Volvo Trucks seit 2001 Renault Trucks mit Sitz in Frankreich.

 

Und CMA CGM? Hat auf den ersten Blick wenig beizusteuern, außer ein großer Erfahrungsschaft auf dem Gebiet der Schifffahrt und Logistik. Der Einstieg in dieses Joint Venture ist dennoch schlau, denn gerade die Containerschifffahrt ist gut darin beraten, ihren CO2-Abdruck zu reduzieren, was über Randerscheinungen wie die Transportwege in Häfen oder auf der Straße zu Kunden natürlich genau so entscheidend ist. Zudem gilt CMA CGM in diesem Projekt nicht nur als Geldgeber sondern auch ein wenig als Watch Dog, der aufpasst, dass alles so abläuft wie es ablaufen soll. Womit die entscheidende Frage kommt: Wann geht es denn los?

 

Angesetzt ist jetzt einmal 2026. Wie weit die eigentliche Entwicklung ist, darüber schwiegen die Herren noch beharrlich und es gab auch nur ein Teaser-Bild auf dem die groben Umrisse der drei Grundfahrzeuge zu erkennen sind. Fakt ist: Die Modelle werden nicht nur als Renault und Volvo auf den Märkten dieser Welt erscheinen. Sie sollen auch anderen Marken angeboten werden. Ob man einzelne Modelle aber unter dem Markennamen Flexis selbst lanciert, ist noch nicht gesichert.

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