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Erst AMG. Dann elektrisiert.

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Stanglwirt/Mercedes-Benz

Wer beim Stanglwirt den Motorsound sucht, entdeckt mitunter die Faszination des lautlosen Fahrens. Juniorchefin Maria Hauser macht aus Probefahrten echte Aha-Erlebnisse und aus einer Mercedes-Benz- Kooperation ein Stück gelebte Gastfreundschaft. Wie der Stanglwirt in Going Mobilität, Energie und Gastfreundschaft zu einem Kreislauf verbindet und warum sein Fuhrpark eigentlich eine Erlebnisflotte ist.

Als Balthasar Hauser Anfang der 80er Jahre seine erste Rindenheizung anwirft, versinkt Going in einer schwarzen Rauchwolke. Die Rindenstücke, die das Sägewerk nebenan als Abfall loswerden wollte, sind zu groß und zu feucht. „Doch mein Vater hat nicht aufgegeben“, schildert Maria Hauser, Juniorchefin des 5-Sterne Bio- und Wellness­resorts Stanglwirt.
Der Top-Hotelier lässt damals das Material in die Reithalle kippen, und die Hufe der Pferde zerkleinern und trocknen es. Ergebnis: Die Heizung läuft, Hauser erhält einen Innovationspreis dafür.

Im Jahr 2026 steigt ein Gast am selben Hof in eine elektrische Mercedes-Benz G-Klasse und weiß vermutlich nicht, dass der Strom für dieses Luxus-Elektroauto aus der Nachfolgerin der damals revolutionären Hackschnitzelheizung stammt, der weltweit ersten Holzvergaser-Anlage in einem Hotellerie-Betrieb, dem neuen Bio-Energie-Kraftwerk. Ebenfalls ein Meilenstein in der Geschichte des Stanglwirts und, wie viele andere Besonderheiten, eine nachhaltige Innovation.

Maria Hauser ist am Bauernhof des Stanglwirts mit großen Ideen und Pioniergeist aufgewachsen. Zwischen (mittlerweile 160) Tieren, Hotelbetrieb und den vielen besonderen Errungenschaften wie der begrünten Tennishalle oder dem weltweit ersten Kinder-Bauernhof, die das Haus seit Jahrzehnten prägen. Die Verbindung zur Natur und der Anspruch, Bestehendes zu bewahren und zugleich weiterzuentwickeln, sind für Hauser Teil der Identität des Hauses. Auch der neue Fuhrpark mit Mercedes-Benz G-Klasse Elektrisch, Mercedes-AMG G-Klasse, S-Klasse und V-Klasse fällt in diese Kategorie.

Der Erlebnis-Fuhrpark

Den Anstoß dafür, dass der Stanglwirt heute mit Mercedes-Benz zusammenarbeitet, gab eine persönliche Verbindung. Über Jessica von Bredow-Werndl, mehrfache Olympiasiegerin im Dressurreiten, Mercedes-­Markenbotschafterin und langjährige Freundin des Hauses, kam Maria Hauser mit dem Autohersteller in Kontakt. Die Sympathie zwischen Stanglwirt und Mercedes-Benz war von Anfang an da. „Ich bin sehr dankbar, dass uns Mercedes vertraut, und Vertrauen ist für mich das höchste Gut, das man jemandem entgegenbringen kann.“

Im Rahmen der exklusiven Partnerschaft stehen dem Stanglwirt ausgewählte Modelle zur Verfügung: elektrische G-Klasse, Mercedes-AMG G-Klasse, S-Klasse und V-Klasse. Als Shuttle-Fahrzeuge  und für Gäste-Probefahrten. Die Modellpalette fungiert somit als repräsentativer Hotelfuhrpark, Erlebnisflotte und „Kundenfahrzeuge“, die nicht so einfach in einem Autohaus zu finden sind.

Urlaub als beste Probefahrt

Warum funktioniert dieses Konzept? Hauser vergleicht es mit dem Einkauf in den hoteleigenen Boutiquen. Die meisten Gäste gingen dort hinein, weil sie Zeit haben und offen sind für Dinge, die ihnen Freude bereiten. Ähnlich sei es mit einem Auto im Urlaub. Wer zwischen zwei Geschäftsterminen schnell in ein Autohaus springt, befindet sich in einer anderen Situation als jemand, der entspannt im Urlaub testfährt. Die Stimmung sei eine andere, die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren, ebenfalls. Ein Gast fragt nach einem Ausflug nach Kitzbühel. Der Concierge schlägt vor, dafür doch einmal die elektrische G-Klasse zu testen. Aus einer beiläufigen Empfehlung wird ein Erlebnis. Und aus dem Erlebnis womöglich ein neuer Blick auf eine Marke oder Antriebsform.

Dass die Resonanz bisher so positiv ausfällt, freut Hauser besonders. Für sie ein Zeichen dafür, wie viel sich erreichen lässt, wenn ein Produkt nicht nur präsentiert, sondern in einem passenden Umfeld erlebbar gemacht wird. Wer übrigens nach dem Schlüssel für den AMG fragt, bekommt noch eine zweite elektrische 
Runde angeboten, zum Vergleich. „Viele sind, wie ich selbst beim ersten Mal, erstaunt, wie sagenhaft schnell so ein schweres Auto beschleunigt“, erzählt Hauser.

Ein Kreislauf der Natur

Vom Bauernhof aus betrachtet – dem eigentlichen Herz des Stanglwirts, der, wie Balthasar Hauser zu sagen pflegt, „der einzige Biobauernhof mit integriertem Luxushotel ist und nicht umgekehrt“ – ist auch der Fuhrpark, der von Wagenmeister Manfred Leitner liebevoll betreut wird, ein Teil eines vielschichtigen Kreislaufs. Das begrünte Tennishallendach, auf dem die hauseigenen Schafe weiden. Das erste private Lipizzanergestüt – die edlen Pferde sind immaterielles UNESCO-Kulturerbe. Das baubiologische Hotel mit naturbelassener Tiroler Architektur, wo die Werkstoffe vorwiegend heimisches Zirbenholz und Fels aus der Umgebung sind. Das 
Heizholz ist oft Schadholz, das aus den Wäldern geholt wird. Im hauseigenen Bio-Energie-Kraftwerk wird es zu Wärme und Strom. Übrig bleibt Pflanzenkohle, die wieder auf die Felder des Bauernhofs kommt. Dort wächst, was zu Holz, Tieren und Gästen führt.

Dass der Strom aus dem eigenen Bio-Kraftwerk nun auch in die Ladeinfrastruktur des Hotels für die eigenen Autos, aber auch in die Schnellladestation für jene der Tagesgäste fließt, ist ganz im Sinne der seit Jahrhunderten gelebten Nachhaltigkeit und für Hauser ein schlüssiger Kreislauf.

Mit Charme und Stern

Eine reine Elektroflotte wird der Stanglwirt jedoch nicht haben. Das hat mit der Familienphilosophie zu tun: Sowohl als auch, statt entweder oder. So wie Luxushotel und Biobauernhof einander nicht ausschließen. Auf die Fahrzeuge übertragen heißt das: Der AMG steht neben der elektrischen G-Klasse, und der Gast wählt. Entscheidend sei, dass beide Möglichkeiten vorhanden sind.

Diese Haltung passt zu Hausers Verständnis von Mobilität. Ein Fahrzeug muss nicht nur Daten und Anforderungen erfüllen. Es soll zum Leben passen und Erlebnisse ermöglichen, die in Erinnerung bleiben. Am Ende führt vieles zurück zum Stanglwirt-Verständnis von Gastfreundschaft. Es geht um Qualität, Verlässlichkeit, Emotion und das Gefühl, sich willkommen und „daheim“ zu fühlen. •

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