Schon gefahren: Toyota Hilux
Als wichtigste Hilux-Variante kommt aktuell die teilelektrisierte 48-Volt-Dieselversion nach Österreich. Vom Hilux BEV e...
Als wichtigste Hilux-Variante kommt aktuell die teilelektrisierte 48-Volt-Dieselversion nach Österreich. Vom Hilux BEV erwartet sich der Importeur dagegen nur rund zehn Prozent Anteil.
Neun Generationen, ein fast schon unzerstörbarer Ruf und weltweite Freunde aus allen Schichten. Unbestritten: Der Hilux ist über mehr als fünf Jahrzehnte zu einem echten Klassiker gereift. Optisch verpasst Toyota dem Lastenesel das neue, bullige „Tough x Agile“-Design, lässt die Außenmaße im Vergleich zum Vorgänger aber erfreulicherweise fast unangetastet. Experimente bei der Karosserie spart man sich für unseren Markt ebenfalls: Beide Hilux-Varianten gibt es bei uns ausschließlich als viertürigen Double Cab samt Allradantrieb.
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Flüsterstart statt Nageln
Erstmals gibt es beim Fahren spürbar mehr Kultur. Der Grund ist das neue 48-Volt-System. Ein kompakter E-Generator greift dem bewährten 2,8-Liter-Diesel mit 204 PS und 500 Nm Drehmoment dezent unter die Arme. Das typische Nageln beim Ampelstart weicht einem flüsterleisen, schnellen Start-Stopp-Verhalten. Beim Bremsen wird zudem eifrig Energie zurückgewonnen, was den Verbrauch im WLTP-Schnitt auf 9,8 Liter drückt.
Der zuschaltbare Allradantrieb nutzt die Offroad-Technik geschickt aus. Das aktualisierte Multi-Terrain-Select-System bewirkt ein ganz neues Level an Grip. Zum Umschalten muss weder stehengeblieben noch ausgekuppelt werden. Richtig genial wird es im Gelände zusammen mit dem Multi-Terrain-Monitor: Dieser wirft das Kamerabild des Bodens direkt unter den Vorderrädern live auf den großen 12,3-Zoll-Zentralbildschirm. Erstmals gibt es eine elektrische
Servolenkung. Beim Rangieren kurbelt es sich spielend leicht, auf der Autobahn liegt der Hilux stabil, fiese Schläge vom Untergrund werden sauber weggefiltert.
BEV-Zugeständnisse
Die Batterie des Stromers fordert Zugeständnisse. Die Anhängelast sinkt von 3,5 auf 1,6 Tonnen, auch die Bodenfreiheit schrumpft. Zwei E-Motoren realisieren permanenten All-Wheel-Drive ohne Kardanwelle.
Der komplett überarbeitete Innenraum orientiert sich am Land Cruiser, samt verbessertem Geräuschkomfort. Mit 37.675 Euro (exkl.) liegt der Basis-Mild-Hybrid 18.900 Euro unter dem BEV. Ab Ende November wird es einen N1-Umbau mit entfernter Rückbank geben. Damit wird eine NoVA-freie Zulassung sichergestellt.
|
Toyota Hilux |
2,8 D Mild-Hybrid |
BEV |
|
Hubraum | Zylinder |
2.755 cm3 | 4 |
– |
|
Leistung | Drehmoment |
204 PS (150 kW) | 500 Nm |
196 PS (144 kW) | 474 Nm |
|
0–100 km/h | Vmax |
k. A. | 176 km/h |
<10 s | 140 km/h |
|
Getriebe | Antrieb |
6-Gang aut. | Allrad |
1-Gang aut. | Allrad |
|
Reichweite | Batterie |
– |
255–257 km | 54 kWh |
|
Ø-Verbrauch | CO2 |
9,8 l D | 259 g/km |
24,3–24,6 kWh/100 km |
|
Laden AC |
– |
11 kW, 6:30 h (0–100 %) |
|
Laden DC |
– |
125 kW, 30 min (10–80 %) |
|
Ladefläche | Nutzlast |
1.540 x 1.555 mm | 990 kg |
1.540 x 1.555 mm | 715 kg |
|
Basispreis | NoVA |
37.675 € (exkl.) | 34 % |
56.575 € (exkl.) | 0 % |
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