Schon gefahren: Farizon V7E
Als dritte Modell bringt Geely-Tochter Farizon nun den V7E nach Österreich. Vollelektrisch natürlich, dazu wie maßgeschn...
Als dritte Modell bringt Geely-Tochter Farizon nun den V7E nach Österreich. Vollelektrisch natürlich, dazu wie maßgeschneidert für Zustelldienste in urbanen Großräumen, was Technik, Platz und Ausstattung angeht.
Für alle, die mit Farizon gerade nicht so viel anfangen können: Farizon Auto ist Teil der Geely New Energy Commercial Vehicle Group und zuständig für die vollelektrischen Nutzfahrzeuge dieses Konglomerats. Seit knapp zwei Jahren auch in Österreich auf dem Markt und vertrieben von der ungarischen Autowallis-Gruppe, ergänzt man nach dem SV und dem V6E nun mit dem V7E die Palette um eine punktgenaue Lösung, wie maßgeschneidert für urbanen Lieferverkehr – also quasi die goldene Mitte unter den Kastenwagen. Und das geht gerade für die kostenfokussierte urbane Logistik schon los mit der passenden Basis.
> Weiterlesen: Farizon SV im Test
Zur Anwendung kam die nur für den Einsatz als BEV erdachte GXA-V-Plattform. Die fix im Rahmen integrierte Batterie sorgt unter anderem für optimale Raumausnutzung und da 65 Prozent der Karosserie aus hochfestem Stahl besteht, gibt es eine entsprechend solide Torsionssteifigkeit, die eine Nutzlast von bis zu 1.345 Kilogramm ermöglicht. Dazu bietet bereits die Konfiguration L1H1 ein Ladevolumen von 7 m³, womit im Ladeabteil sogar Platz für drei Europaletten vorhanden ist. Großzügige Doppelschiebetüren mit einer Öffnungsbreite von 1.100 Millimetern, eine Ladekante von gerade mal 510 mm sowie um bis zu 270 Grad öffnende Hecktüren ermöglichen zudem einfaches Be- und Entladen – auch in engen Gassen oder traditionell zugeparkten Siedlungsgebieten am Stadtrand.
> Weiterlesen: Autowallis bringt KGM nach Österreich
Punkt Sicherheit: Serienmäßig stecken im V7e 14 Assistenzsysteme, unter anderem eine 360-Grad-Rundumsichtkamera und schlüsselloser Zugang. Und punkto Komfort: Wer schon einmal Pakete ausgeführt hat, der weiß, dass eine Wohlfühlatmosphäre durchaus bei den Fahrern gut ankommt, weswegen der Innenraum Pkw-Feeling aufkommen lässt. So gibt es unter anderem ein beheizbares Lenkrad, beheizte und belüftete Sitze mit vierfacher Verstellmöglichkeit sowie auch einen Regensensor mit dazu. Das Cockpit verfügt über einen 12,3-Zoll-Touchscreen sowie ein 7-Zoll-LCD-Kombiinstrument, zudem stehen 15 Ablagefächer zur Verfügung.
Welcher V7E für einen der passende ist? Zu wählen gibt es zwischen zwei Akkugrößen: So gibt es zwei LFP-Varianten mit 50 oder 67 kWh, was eine Reichweite von maximal 329 km nach WLPT ergibt. Varizon möchte aber unbedingt nicht unerwähnt lassen, dass der große Akku gut ist für eine urbane Reichweite von 475 Kilometern, was für die täglichen Lieferfahrten aber ganz locker reichen sollte. Laden kann man mit 11 kW an der Wallbox oder mit 100 kW am Schnelllader, womit natürlich noch die Frage nach den Preisen offen ist. So startet der Farizon mit kleinem Batteriepack für 26.992 Euro netto. Wer die große Batterie ankreuzt, landet bei 29.970 exklusive. Zu haben sind die V7E ab sofort.
Letzte Meldungen
Mehr lesen >>Aktuelle Fahrzeugtests
Mehr lesen >>
Kommende Veranstaltungen
© 2026 A&W Verlag GmbH All Rights Reserved Developed by itMedia